Prozess geht in die nächste Runde

Kläger und Beklagter gehen in Berufung und somit geht der Fall in die nächste Instanz.

Der Fall:
Im letzten Jahr tötete ein 72-jähriger Jäger aus der Nähe von Bonn im Westerwald einen Wolf, der Fall ist ja bekannt und traurig genug…

Im Januar dieses Jahres wurde der Jäger nun wegen Verstosses gegen § 17 Tierschutzgesetz verurteilt. Das Gesetz sieht vor, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet wird mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren verurteilt. Klingt ja in Theorie ganz gut, wird aber -wie immer- viel zu lasch gehandhabt.

Der Richter verurteilte den Jäger zu 70 Tagessätzen, entspricht eine Geldstrafe von 3500 €, eine lächerliche Strafe!

Dem Jäger jedoch noch zu viel, er geht in Berufung. Auch der Staatsanwalt geht in Berufung, denn er fordert auch eine Bestrafung wegen Verstoss gegen das Bundesnaturschutzgesetz, eine Zahlung von 80 Tagessätzen und ein Jagdverbot von -lächerlichen- 6 Monaten.

Traurig genug, dass man solche Leute nicht wirklich mal wegsperrt, völlig unverständlich jedoch die Tatsache, dass ein lebenslängliches Jagdverbot nicht ganz selbstverständlich ist.
Wen sollen solche Strafen abschrecken?

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8 Kommentare zu „Prozess geht in die nächste Runde

  1. Tja, was soll man da noch sagen:(
    Es ist wirklich ein Schlag ins Gesicht dieses Urteil und der Staatsanwalt setzt auch keine wirklich Strafe durch.

    Ich finde es Schrecklich das der Mann so leicht davon kommt.
    Er lebt weiter, der Wolf aber ist Tot:(

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