Tierversuche: Jenseits der Grenzen von Ehtik und Moral

Tierversuche: Jenseits der Grenzen von Ehtik und Moral
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Während von Tierversuchsgegnern seit Jahren immer wieder auf die begründete Sinnlosigkeit von Tierversuchen auf Grund der Nicht-Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen hingewiesen wird, verteidigen die Befürworter von Tierversuchen diese gerne vordergründig mit einem Nutzen für den Menschen. Die Kluft beider Gruppen ist groß. Lässt sich aber für Tierversuche, die ausschließlich der Neugierbefriedigung dienen, überhaupt noch ein Argument finden?

Der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ deckte unlängst solche Experimente auf Kosten der Tiere auf, die nicht nur ethisch und moralisch verwerflich und wissenschaftlich unsinnig sind, sondern ausschließlich der Neugierbefriedigung der Forscher zu dienen scheinen.

Die aktuellen Beispiele aus der Datenbank des Vereins „Ärzte gegen Tierversuche“ erinnern an Horrorfilme aus den 60er Jahren:

„Am Frankfurter Max-Planck-Institut für Hirnforschung führt der als besonders berüchtigt geltende Experimentator Wolf Singer Hirnversuche an Kätzchen durch, um die Entwicklung der für das Sehen zuständigen Hirnbereiche zu ergründen. Die Tiere werden 11-14 Wochen lang unter dauerndem Flackerlicht aufgezogen, wodurch sie keine normalen Bewegungsabläufe wahrnehmen können, weil jede Bewegung „zerhackt“ wird. Den Kätzchen wird eine Substanz ins Auge injiziert, die entlang des Sehnervs ins Gehirn wandert. Zwei Wochen später werden die Tiere getötet. Die Ergebnisse sind dabei nicht auf den Menschen übertragbar, da die Augen von Katzen im Dämmerlicht viel besser sehen als bei Beleuchtung und die Reizwahrnehmung und -verarbeitung anders funktionieren als beim Menschen.“

Und der Verein weiter: „Bei der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH in Frankfurt werden zum Vergleich des Fettgewebes verschiedener Rattenzuchtlinien magere und fettleibige diabetische und nicht-diabetische Ratten verwendet. Durch Abschneiden der Schwanzspitze wird eine Blutprobe entnommen. Außerdem wird eine Blutprobe aus dem Venengeflecht hinter dem Auge entnommen. Dazu wird ein Glasröhrchen zwischen Augapfel und Augenhöhle hinter das Auge geschoben. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten, um Gewebeproben aus dem Bauchfett zu entnehmen. Unberücksichtigt bleibt, dass Diabetes Typ 2 beim Menschen vor allem durch einen ungesunden Lebensstil verursacht wird, was im Tierversuch nicht abgebildet werden kann.“

Fordern Sie gemeinsam mit uns eine Forschung ohne Tierversuche, und unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die EU-Bürgerinitiative „Stop Vivisection“, die ein Verbot aller Tierversuche zum Ziel hat: Besuchen Sie: TASSO

© Copyright TASSO e.V.

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5 Kommentare zu „Tierversuche: Jenseits der Grenzen von Ehtik und Moral

  1. Wollte grad kochen, jetzt ist der Hunger weg. Starker Tobak.

    Menschlinge gebrauchen ihr Gehirn leider selten für etwas Gutes. 🙄 Ich seziere gerne, gehört zu Biologie nun mal dazu, aber ich würde niemals aus Gewinnsucht und Egopolitur heraus einem anderen Lebewesen schaden. Das sind doch meistens Gestörte, die keine Achtung vor irgendwas haben. Das hat NS-Züge, was in der Forschung abgeht. -.- Als Gegengewicht hierzu: In China sind jahrzehntelang Inhaftierte nicht nur zu Organspendern degradiert sondern auch im Hinblick auf die Medizin ausgeschlachtet worden. Da wir alle Tiere sind, betrifft es auch alle. Es ist gruselig, grausam und einfach verachtenswert – auf alle Bereiche, die mit solchen „Forschungen“ zutreffen!
    Und ich frage mich, was mit der Erkenntnis, das Glasmäuse vollkommen ausreichend sind, geschehen ist. Das war Anfang der 90er aktuell. Im Konfi haben mich die anderen deswegen ausgelacht (es ging gerade um Ethik, Moral und was Leben ist), nur der Pope wußte, wovon ich rede. Ist das krank – oder ist das krank? Es interessiert nur die Wenigsten und die, die laut quaken, interessiert es am aller wenigsten!

    Meine Meinung zu dem Thema.

    Trotz allem einen sonnigen Morgen an euch beide.

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  2. Ich bin auch total geschockt. Blickpunkt und ich sind ja beide Abonnenten von Tasso und ich habe auch die Email bekommen. Ist es zu glauben, dass es heute noch so was gibt? Mich hat mal ein Bericht über Kühe, Schweine und Hühner-Haltung dazu gebracht Vegetarier zu werden. Aber macht man gegen so etwas. Ich bin bei jedem Aufruf dabei und beteilige mich immer an jeder Unterschriften Aktion…aber es hilft einfach nicht…Der Mensch wird immer quälen…sinnlos töten… Ich frage mich wann das ein Ende hat…und die Aussicht auf niemals ist einfach nur traurig

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  3. Das wird ziemlich sicher noch mehr ausgebaut werden. Die Pharmaunternehmen haben sich in die Unis, wie eigentlich jeder Zweig der Wirtschaft, eingekauft. Wer heute in gewissen Fachbereichen bestehen möchte – weil es eigentlich brotlose Zünfte sind – kann nur noch zwischen Pest und Cholera entscheiden: Arbeitslos und bald Taxifahrer. Oder sich den bereits Gestörten anschließen und irgendwann ebenso werden. PETA und Co. mögen auf kurze Sicht Erfolge feiern, wenn sie das eine oder andere Labor knacken. Abhelfen wird es dem nicht. Wenn ich an den letzten Krimi so zurückdenke, um mal einen Bogen zu schlagen, was der Autor da beschrieben hat über die Möglichkeiten, ein Labor zu tarnen – das ist sicherlich nicht aus der Luft gegriffen. Dazu kommt das (fangen wir mal klein an) mangelhafte EU-Recht in Sachen Tierschutz. Über Lebertransplantationen im Rouletteverfahren wird sich aufgeregt und eine große Sache draus gemacht. Was alleine an den Medizinischen Fakultäten täglich nur(!) im Lehrbetrieb abgeht, versickert einfach im Boden.

    Genau das hatte mich mit 11,12 auch so mitgenommen, das die einzige Auflage meiner Mutter lautete „Eier und Milch ißt du auch weiterhin!! Beim Fleisch red ich dir nicht rein.“ Mittlerweile gibt es wieder ab und an Fleisch, allerdings nicht in den Mengen, wie sie zu Hause üblich waren. Zu präsent ist das, was die Medien sich in den 90ern noch trauten zu zeigen.

    Da gebe ich Dir recht. Das wird kein Ende haben. Töten wird kultiviert, ich schiebe das jetzt mit Absicht nicht auf irgendwelche Spiele und Musik (sonst müßte ich alles wegwerfen an BM und Co. 😉 ). Die Gesellschaft hat sich von Respekt zu..ja, was eigentlich? Gefühllosigkeit hin entwickelt. Was bereits im Kleinen, wie einem simplen Einkauf, spürbar ist (ohne Entschuldigung andere wegschieben, -boxen, über den Haufen fahren, verbale Gewalt, …). Das kann im Großen nicht anders ausfallen.
    Irgendwann kommt jedenfalls die ganz, ganz große Rechnung für die Menschheit.

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