Charlie Hebdo…

…oder die Frage: Muss man wirklich so geschmacklos sein?

Zur Flüchtlingsfrage mag jeder seine eigene Meinung haben, dies ist ja völlig legitim, aber… muss man Karikaturen über ein totes Kind machen?

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Auch Satire sollte doch irgendwo eine Grenze haben…

Einen Beitrag gibt es hier dazu: Yahoo

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20 Kommentare zu „Charlie Hebdo…

  1. Nun Satire soll übertreiben, Satire soll Aufmerksamkeit erwecken und Missstände anprangern. Dabei sollte sie jedoch nicht geschmacklos werden. Doch genau das ist hier der Fall.

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  2. Ein Hort voller Gutmenschen hier …

    Entschuldigung bitte, genau DAS ist die Aufgabe von Satire. Den Kopf des Betrachters tief in die Scheisse drücken, die auf der Welt passiert, durch uns – den Mensch – erzeugt.

    Falls es nicht auffällt – da wird sich nicht über ein ertrunkenes Kind lustig gemacht. Nein, es werden fundamentale Probleme ans Licht gezerrt und brutal vor Auge geführt: Konsum in Zeiten der absoluten Not, die Unsinnigkeit religiösen ‚Kasten’denkens, Gleichgültigkeit, totale Gleichgültigkeit…

    Es sollte darüber nachgedacht werden, WARUM solche Bilder entstehen. Warum ein Karikaturist das darstellt, was er darstellt.

    Furchtbar ist nicht die Karikatur. Furchtbar ist die Tatsache, dass Menschen qualvoll sterben und wir uns das im Fernsehen anschauen – während wir unser lecker Abendbrot essen.

    Guten Appetit!

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  3. Satire macht nur dann Sinn, wenn sie Reaktion hervorruft. Charlie Hebdo hat zwei Arten von Lesern, die Langzeitleser und Leute die durch Kontroverse darauf aufmerksam werden. Die Ersteren sind einiges gewöhnt, die Zweiteren meist Vollidioten die sich beleidigt fühlen weil sie sich nicht erkennen können im Spiegel der ihnen vorgehalten wird. Stattdessen regen sich die Zweiteren auf über die Geschmacklosigkeit, einen vierjährigen Toten zu „missbrauchen“, dabei wird er von Satiremagazinen verwendet, die sich sicher mehr darüber nachdenken als so manches Nachrichtenformat, wobei es dort gesehen, akzeptiert und betrauert wird. Elend braucht ja erst ein Gesicht, auch wenn es schon Jahre vorher existiert. Vorher sind die Kinder ja noch vor der Küste ertrunken. Wenn Satire zu weit geht, hat sie etwas richtig gemacht. Es wird darüber geredet, gut, mehr will Satire nicht.

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