Stadt in NRW kündigt Mietern …

… um mehr Platz für Flüchtlinge zu schaffen..

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Osnabrück. Die Stadt Nieheim hat zwei Mietern gekündigt, um Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen. Juristen zweifeln die Rechtmäßigkeit der Kündigung an.

Unter den 6200 Einwohnern im nordrhein-westfälischen Nieheim leben bislang 71 Asylbewerber. Um Platz für bis zu 30 weitere Flüchtlinge zu schaffen, hat die Stadt Kündigungen gegen zwei Mieter ausgesprochen. Das berichtete zuerst das „Westfalen-Blatt“ (Mittwochausgabe, nur Print). Gegenüber der Zeitung sagte Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal (parteilos): „Ich weiß, dass dies eine unkonventionelle Maßnahme ist. Aber wir haben als Kommune die Verpflichtung, Flüchtlinge unterzubringen.“ Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, so Vidal weiter. Eine Anfrage unserer Redaktion an den Bürgermeister blieb bislang unbeantwortet…

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Als nächstes kommt die Zwangsenteignung… möchte ich fast schon drauf wetten und dann…?? Man könnte Einheimische natürlich auch aussiedeln in andere Länder…

Willkommen in der Realität… wo die Politik mal wieder versagt hat.

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36 Kommentare zu „Stadt in NRW kündigt Mietern …

  1. Eine mögliche Zwangsvermietung war ja im ursprünglichen Text des „Beschleunigungsgesetzes“, wurde aber (als die Medien davon Wind bekamen) gleich dementiert & dann aus dem Entwurf entfernt.
    Ganz vom Tisch ist das aber sicher nicht. Und nach geltendem Polizeirecht darf in Notfällen (Winter?) die Polizei für bis zu sechs Monate Zwangsbeschlagnahmungen (auch von Wohnraum) vornehmen!

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    1. Und ich bin mir fast sicher, dass es auch passieren WIRD! Ich habe Bekannte, die bereits von der Stadt angeschrieben wurden zwecks Vermietung von Wohnraum und wenn es dafür nicht genug Freiwillige geben wird, wird der Staat auch nicht davor zurückschrecken, sich diesen einfach anzueignen.

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  2. Hm, also ich kann mir nicht vorstellen, dass Mietern gekündigt wird, um Flüchtlingen unterzubringen. Zwangsvermietungen hingegen kann ich mir sehr wohl vorstellen. Dann allerdings bei leerstehenden Objekten und nicht bei bereits bewohnten.

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    1. Durchaus richtig. Es kann aber durchaus passieren, dass man Leute auch in bestehende Wohnungen mit reingesetzt werden, sofern der Wohnraum als zu gross angesehen wird. Ausschließen würde ich das nicht.

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  3. Damit kommen die nie durch. Und das ist auch gut so.

    Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass solche „Schauplätze“ extra geschaffen werden, um die Stimmung in der Bevölkerung kippen zu lassen.

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      1. Natürlich gibt es Probleme, und diese werden sich noch verstärken. Die ganze Chose war einfach ohne jegliches Konzept. Es ist nur den ehrenamtlichen Helfern zu verdanken, dass nicht das totale Chaos ausbrach.

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          1. Stimmt, der Winter steht vor der Tür und somit eines der größten Probleme. Wie werden all die Menschen einigermaßen vernünftig untergebracht.
            Es wird sich zeigen, ob die „Macher“ in Berlin dafür ein Konzept haben. Ich befürchte nein.

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      1. Klar. Wenn ich aus meiner geliebten Wohnung raus muss oder wieder und wieder fuer Jobs abgelehnt werde die dann an Asylanten gehn. Das ist eine feine Gratwanderung zwischen anderen helfen und die eigenen Leute dafuer benachteiligen. Nur wo freiwillig gegeben wird wird gern gegeben, ansonsten schafft man nur Ressentiments…

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  4. Meine Freundin rief mich ganz entsetzt an und teilte mir diese Geschichte mit. Sie hatte bei RTL gerade davon in den Nachrichten gehört und konnte es gar nicht fassen. Ich wollte es ihr dann nicht glauben. Wenn das durchgeht, verstehe ich die Welt nicht mehr. Unfassbar alleine schon der Gedanke. Irgendwo muss man doch wohl auf dem Teppich bleiben.

    Schönes Wochenende wünscht dir Piri

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    1. Gebe ich dir völlig Recht Piri. Helfen ja, aber es ist mit Sicherheit keine gute Idee jemanden aus dem Abgrund retten zu wollen, indem man einen anderen hineinstösst. Das kann nicht angehen…
      Dir auch ein schönes Wochenende.

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