Die Ereignisse in Köln waren wichtig für Deutschland!

Heute möchte ich noch einmal einen Leserbrief von Polizei-Mensch mit euch teilen, der natürlich einerseits sehr traurig und nachdenklich ist, gerade angesichts der Tatsache, dass Opfern -wie immer- zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, der anderseits aber Dinge genau auf den Punkt bringt.

Von daher bildet euch selbst eine Meinung.

Leserbrief: Die Ereignisse in Köln waren wichtig für Deutschland!

„Wieso waren diese schrecklichen Ereignisse wichtig?“ werden sich die meisten fragen. Aber ich habe die Überschrift bewusst so gewählt und nicht geschrieben „Ich finde gut was in Köln passiert ist.“

Natürlich kann man an den schrecklichen Ereignissen in Köln nichts gut finden! Deswegen spreche ich ausschließlich von den Konsequenzen, die ich als gut empfinde:

Seit vielen Jahren haben sich überall in Deutschland Parallelgesellschaften gebildet, die Deutschland, seine Kultur und vor allem seine Regeln nicht achten, sich nicht dafür interessieren. Nicht zuletzt deshalb, weil die Exekutive „sich nicht traut“, hart (oder nennen wir es konsequent) mit den rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln durchzugreifen….

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2 Kommentare zu „Die Ereignisse in Köln waren wichtig für Deutschland!

  1. Dieser Leserbrief ist sehr interessant und gibt zumindest einige Denkanstöße, die ich für wichtig erachte.
    Ich finde es sehr mutig von dir, den Brief hier aufzuführen. Mutig deshalb, weil in einem nicht-rechten Umfeld so etwas ganz schnell mit der Rassismus-Keule niedergeknüppelt wird. Trotzdem finde ich es wichtig, dass die Situation auch mal objektiv und ohne Ideologiebrille betrachtet wird.
    Ich selbst bin ein großer Freund von „Multi-Kulti“. Ich finde es gut, dass viele Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen zusammen kommen und friedlich zusammenleben. Dass verschiedene Kulturen sich untereinander austauschen und gegenseitig befruchten. Das geht allerdings nur, wenn die Kulturen, bzw. die Menschen die dazu gehören, offen sind für Neues, wenn sie Respekt haben vor den jeweiligen anderen, und wenn sich alle an übergeordnete Regeln des Zusammenlebens halten.
    Was das angeht, bin ich durchaus Kulturimperialist. Ich meine, dass unsere europäisch humanistische Kultur einen übergeordneten Standard darstellt, der als Grundlage für eine friedliche und fruchtbare Koexistenz verschiedener Kulturen nicht nur geeignet, sondern auch unerlässlich ist. Wer dessen Regeln nicht anerkennt, gefährdet ein friedliches Zusammenleben und darf hier keinen Platz haben. Das gilt natürlich für alle, ganz unabhängig, ob sie hier geboren sind, ob ihre Familie seit Generationen hier lebt, oder ob sie selbst oder ihre Eltern von irgendwo anders auf dieser Welt hierhergekommen sind.
    Wenn es Bereiche gibt, wo diese Regeln nicht anerkannt werden, ob das ein Stadtteil ist, oder bestimmte Familienstrukturen, ob eine Sekte oder eine politische Bewegung, dann darf das nicht geduldet werden. Es muss ganz klar aufgezeigt werden, wo die Grenzen sind, und zwar sowohl von den Menschen selbst (solange gewaltlose Aktionen möglich sind), als auch vom Staat in Gestalt der Polizei. Dafür ist diese schließlich da. Und wenn Menschen sich so unwohl fühlen, dass sie planen Bürgerwehren zu schaffen, oder dass sie beginnen gewaltsam gegen Nazi-Demonstrationen vorzugehen, dann sagt das nicht nur etwas über politische Gesinnung aus, sondern auch etwas über die Arbeit der Polizei (und der Politik, die diese Ausstattet).
    Angesichts der sichtlichen Überforderung und Verwirrung unserer Regierung und deren Mitglieder, angesichts der Hysterie in der Presse jeden politischen Spektrums, habe ich allerdings momentan nicht viel Hoffnung, dass sich etwas zum Besseren wendet. Es werden vermutlich eher neue, strengere Gesetze geschaffen, die dann auch nicht durchgesetzt werden. Ernsthaft zu versuchen, die wahren Probleme zu analysieren und dann anzugehen, ist einerseits zu unspektakulär und andererseits auch viel zu anstrengend.

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  2. Vollkommen richtig.
    Mut ist etwas anderes, aber mir ist schon durchaus bewusst, dass mich besagte Keule bei solchen Themen ganz schnell treffen kann. Einigen Leuten fehlt ja scheinbar inzwischen jeglicher Blick für die Realität, die Welt scheint nur noch aus zwei Ecken zu bestehen. Ich finde es einfach wichtig, dass man als sozusagen „unabhängiger Bürger“ eine Meinung dazu hat, es wäre schlimm, gerade jetzt, wenn sich nur noch Rechte oder Linke lautstark zu Wort melden, die eher einen Krieg untereinander austragen, bei dem es keinesfalls um Opferschutz geht.
    Ich möchte nur eines: In einem sicheren Land leben, wo es noch Respekt und Regeln gibt und Gesetze auch durchgesetzt werden.
    Hoffnung auf Besserung habe ich da allerdings im Moment auch nicht wirklich, sonst hätte die Politik längst ihren Kurs drastisch geändert, anstatt weiterhin über sinnlose Gesetzentwürfe zu diskutieren.

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