Es war einmal…

Es war einmal… Vor langer Zeit,
da macht sich eine Frau bereit.

Sie kommt vom fernen Osten her,
die Weltherrschaft gefiel ihr sehr.

Sie boxt sich durch so mit der Zeit,
so mancher auf der Strecke bleibt.

Mit jedem Jahr, da wächst sie mehr,
die Nachbarn mögen sie schon sehr.

Dann denkt sie, dass sie alles weiß,
begibt sich nun auf dünnes Eis.

Der Königin für’s Volk einmal,
die Untertanen nun egal.

Auch deren Meinung ist ihr gleich,
ist schließlich hier ihr Königreich.

Was juckt sie der gemeine Wicht,
wo alle Welt schon von ihr spricht?

Schreit lieber in die ganze Welt,
kommt in mein Reich, ich bin ein Held.

Doch in den Scharen, nicht jeder nett,
schon bald reicht nicht mehr Tisch und Bett.

Die Nachbarn schimpfen sie verrückt,
fern schon dieser Welt entrückt.

Der Königin ist das egal,,
sie ist schon blind, spricht von Moral.

Dann kommt der Teufel, reicht die Hand,
geknüpft ist schnell ein neues Band.

Sie schließt den Packt, er kriegt fett Geld,
schleppt schnell es an der Ende Welt.

Ihr Volk ist nicht sehr amüsiert,
was war der Königin passiert?

Sie wollen nicht des Teufels Rat,
und einer sagt das laut und hart.

DAS jedoch kommt gar nicht an,
schließt ihn schnell weg, den bösen Mann.

Am liebsten sollen Köpfe rollen,
willst du nicht Teufels Meinung zollen.

Die Königin ergeben nickt
und schon ganz schnell das Beil gezückt.

Jetzt geht es allen an den Kragen,
die wagen ihre Meinung sagen.

Die Königin hat’s langsam schwer,
denn nun mag sie fast niemand mehr.

Doch scheint ihr selbst auch das Banane,
sie schwingt ja jetzt des Teufels Fahne.

Zur Not sie kann den Flug sich buchen,
beim Teufel schnell Asyl ersuchen.

Dort kann sie kriechen,  Füsse lecken,
die Welt vom Boden aus entdecken.

Ihr Volk zerbrochen, steht neu auf,
fegt noch zusammen Scherbenhauf‘

Vor langer Zeit… Da war einmal,
die Königin, der war ihr Volk egal.

by JanJan

by Pixabay
by Pixabay

Natürlich ist dieses Gedicht eine frei erfundene Geschichte, ein Märchen eben!  Alle Personen sind selbstverständlich frei erfunden, etwaige Übereinstimmungen mit real existierenden Personen entspringen EURER Phantasie… Ihr schaut zu viele schlechte Filme!  😉

WAS MEINT IHR, SOLLTEN MÄRCHEN IMMER EIN GUTES ENDE FINDEN ODER SOLLTE ES WIE IM WAHREN LEBEN AUCH MAL ÜBEL AUSGEHEN, SO GANZ OHNE HAPPY END?

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16 Kommentare zu „Es war einmal…

  1. Ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt….
    Das hat man ja erlebt wie schnell Köpfe rollen und das was man heute sagt, ist morgen schon nicht mehr aktuell.
    Doch man sollte nie sein Volk unterschätzen, irgendwann ist es soweit und dann reicht ein Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt und man kann nur hoffen, dass es dann ohne Gewalt abläuft.

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  2. Um Probleme zu lösen und Schäden von ihrem Land abzuwenden, muss die Königin manchmal auch Deals mit dem Teufel eingehen. Da kein Königreich frei von Teufeln ist und auch das eigene nicht, muss diese Möglichkeit auch in Erwägung gezogen werden, wenn es dem Land dient, oder Bündnisse festigt. Ohne eine starke und konsequente Königin werden Land und Bündnisse zerfallen. Sicherlich ist auch eine Königin nicht frei von Fehlern, aber Patentrezepte gibt es bei neuen Problemen ohnehin nicht. Man muss eben mehrere ausprobieren um zu erkennen, welche Rezepte greifen und welche die Probleme lösen könnten. Dabei ist die Königin natürlich auch auf die Mitarbeit und das Arrangement ihrer Untertanen angewiesen. Aber die Prinzessinnen und Prinzen kritisieren selbst nur, werfen ihr Knüppel zwischen die Beine anstatt sie in der schweren Zeit zu unterstützen. Dabei wissen sie genau, dass sie es selbst in der derzeitigen Situation nicht besser machen können, es derzeitig auch keine bessere Regentin gibt und daher werden die sie die Königin auch nicht stürzen wollen. Sie wissen auch, dass beim Fall der Königin das Königreich zwar nicht untergehen wird, aber der Zusammenhalt mit anderen Königreichen und deren Bündnisse zerbrechen werden und darunter haben nicht nur das Land, sondern auch das Volk zu leiden.

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    1. Sicherlich ist das so Alexander, aber das oberste Gebot einer Königin besteht darin IHR Königreich und IHR Volk zu schützen, tut sie das nicht, ist sie zum regieren nicht geeignet. Und auch eine Königin -eine gute Königin- trifft keine Entscheidungen im Alleingang, sie berät mit ihren Ministern, mit Prinzen und Prinzessinnen und trifft dann Entscheidungen. Desweiteren muss und sollte man, wenn man Wert legt auf gute Nachbarschaft, diese Nachbarn auch befragen und sich beraten BEVOR man über ihren Kopf hinweg entscheidet. Tut man das nicht, muss man sich nicht wundern, wenn Bündnisse zerbrechen.
      Natürlich muss man ab und an auch mit dem Teufel kooperieren, wenn… es denn dem Volke zugute kommt…

      Gefällt 1 Person

      1. „Natürlich muss man ab und an auch mit dem Teufel kooperieren, wenn… es denn dem Volke zugute kommt…“

        Das ist das, was ich im Kern meine. Sich nach außen abschotten mit einer chinesischen Mauer um das komplette Reich und keine Deals eingehen, nur dem Volke zu liebe, ist der falsche Weg. Und wenn die Königin erkennt, dass eine Beratung ihrer Untergebenen aus den südlichen Regionen zwecklos ist, weil dort nur Polemik herrscht, kann man auch Entscheidungen im Alleingang fällen. Das sollte sie sogar tun!

        Und was dem Volk letztendlich zu gute kommt, wird sich ausweisen. Nur das Volk ist vergesslich und erinnert sich nur an aktuelle Ereignisse und nicht daran, was vielleicht im Vorfelde richtig entschieden wurde. So ist das Volk eben.

        Ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert, wenn die Königin das Handtuch wirft. Dann brechen die Bündnisse mit Sicherheit zusammen, die sie derzeitig als Einzigste in der Lage ist zu festigen, auch wenn ihr Weg aus der Perspektive des Volkes oftmals missverstanden wird.

        Wie gesagt, ich kann in dem Königreich keinen erkennen, der es derzeitig besser machen würde und dafür prädestiniert ist.

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        1. Darüber scheiden sich die Geister, was ist richtig, was ist falsch und man muss darüber sicher nicht einer Meinung sein. Ich persönlich sehe das anders.
          Eine Königin, welche im Alleingang eine Entscheidung trifft, völlig egal, was Minister, Untertanen oder auch Nachbarn dazu sagen, spricht quasi allen außer sich selbst die Intelligenz ab, die Fähigkeit diese Entscheidung treffen zu KÖNNEN und das ist nach meiner Ansicht nicht nur arrogant, sondern kann auch gefährlich sein, weil auch SIE unmöglich abschätzen kann, ob ihre Entscheidung wirklich richtig war.
          Davon abgesehen kann man auch durchaus gute Ziele verfolgen, sollte sich aber im Vorfeld darüber Gedanken machen, ob der Weg dahin wohl der richtige ist.
          Ob die Königin IHREM Volk wirklich einen Gefallen getan hat, DAS bleibt mal abzuwarten!

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  3. Herzlichen Glückwunsch! Du hast es auf den Punkt gebracht. Das ist ein sehr realistisches Märchen und ich denke, da alle Märchen gut ausgehen, dass dein Märchen auch gut ausgeht. Ich drücke die Daumen.

    Gruß Piri

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