Wenn der Mensch verschwindet…

… was passiert dann mit der Welt?

Die Natur wird sich erholen, der Erde wird durchatmen und ergrünen und viele Tiere werden sich ihren Lebensraum zurückerobern.

So geschehen zum Beispiel in Tschernobyl. 30 Jahre nach der Katastrophe haben sich Adler, Wölfe, Elche und viele andere Tiere in der „Zone“ angesiedelt, welche in etwa so gross ist wie Luxemburg. Wo früher Menschen, Dreck und Beton das Bild beherrschten ist nun ein riesiges Naturparadies entstanden, wie es zuletzt in der Steinzeit vorkam.

Für die Menschen ein Unglück, für Natur und Tiere ein Segen. Vor dem Reaktorunfall am 26. April 1986 lebten in diesem Gebiet ca 100.000 Menschen, nun ist (und bleibt) diese Gegend unbewohnbar, bis auf einige wenige, die geblieben sind.

Wissenschaftler fanden bei bestehenden Populationen kaum negative Folgen auf Grund der Radioaktivität. Für Tiere ist die Strahlung weit weniger gefährlich, als die Anwesenheit der Menschen und eines Tages werden auch die letzten Spuren menschlicher Anwesenheit verschwunden sein… Die Natur holt sich zurück, was ihr gehört.

So hat auch diese Katastrophe einen positiven Nebeneffekt.

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Vor einigen Jahren sah ich zum Thema mal eine mehrteilige Reportage, wo in sehr schönen Bildern simuliert wurde, wie sich die Erde verändern würde, wäre der Mensch plötzlich verschwunden, angefangen am Tag 0 bis 200 Jahre später… es war faszinierend schön…

Abschließend zeige ich euch noch ein kleines Video der Geisterstadt Prypjat, wirklich etwas geisterhaft, all diese Betonruinen zwischen sattem Grün zu sehen.

Gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche.

17 Kommentare zu „Wenn der Mensch verschwindet…

  1. Mir zeigt Dein Beitrag, das wir nur Gast auf dieser Erde sind, diese Gastfreundschaft aber nicht zu würdigen wissen. Und die Bilder der Geisterstadt machen deutlich, das nichts für die Ewigkeit gebaut wird, die Natur hat eine viel größere Kraft, war vor uns da und wird uns vielleicht überleben. Wir sind vergänglich, die Natur nicht.

    1. Genau so sehe ich das auch Biene.
      Ich hoffe sehr, dass die Natur durchhält und eines Tages zum Ursprung zurück kehren kann… ohne Menschen.

    1. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, doch wo der Mensch die Erde besiedelt, wird der Natur zwangsläufig die Luft ausgehen.

      Schön, dich mal wieder zu lesen Stella, hoffe, dir geht es gut.

  2. Wir sind alle nur zu Gast auf dieser Welt und dementsprechend sollten wir uns benehmen. Aber viele Menschen halten sich daran. Die Reichen wollen noch reicher werden und treiben viel Raubbau mit der Natur. Nur weil sie nicht genug kriegen können, dabei hat ihr letzten Hemd auch keine Taschen.
    Gruß Piri

  3. Ich habe heute im Fernsehen einen Bericht darüber gesehen…Prybjat versinkt nach und nach in genau den Sümpfen die Stalin trocken legte und aus denen es dereinst erwachsen ist…

  4. Ich habe diese Fokus auch gesehen und muss sagen, sehr gut verfilmt und erklärt. Mich freut und erstaunt es sogleich wie schnell doch die Natur sich das zurückholt was ihr eigentlich zu steht.Da sieht man aber auch mal wieder das der Mensch sich selbst zerstört bzw seinen Lebensraum. Danke für deinen Beitrag.

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