Nachts im Hotel… Teil 1

Dies ist eine Geschichte aus dem „Gedankentauschprojekt“ mit Thomas… Danke mein Lieber, du hast mich inspiriert und mein Mann hat noch einige Ideen dazu beigetragen.
Hat wie immer Spaß gemacht.

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Puh, spät ist es geworden, dabei sollte es nur ein kurzer Absacker in der Stadt sein.
Müde schleppe ich mich ins Hotel, freue mich nur noch auf eine ausgiebige Dusche und ein kuscheliges Bett.
Über die Treppe erreiche ich den zweiten Stock, wo sich mein Zimmer befindet, schaue, schon träumend, den langen Gang entlang und bin mir nicht mehr sicher, ob ich wirklich noch wach bin… Oder war der Absacker doch etwa zu viel?

Auf dem Flur steht ein Mann, um 1.00 Uhr Nachts, splitterfasernackt, so wie Gott ihn erschaffen hatte… so vor ca 40 Jahren. Mühsam versuchte er seine Blöße zu bedecken, während er ständig leise, aber etwas verzweifelt an die Zimmertüre direkt neben meinem Appartement klopfte.
„Lass mich rein… BITTE…“  Fast flehend bettelte er vor der Tür, hinter selbiger sich scheinbar seine Frau befand. Die Verzweiflung stand ihm ins Gesicht geschrieben und obwohl ich mir ein grinsen nicht verkneifen konnte, tat er mir ja irgendwie fast leid.

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Ich ging in mein Zimmer, holte eine Decke und gab sie ihm. Mit dankbarem Blick rollte er sie um seine nackten Hüften. Mein Blick checkte noch automatisch seinen Körper… Hmmm ja, gut gebaut war er ja schon, da gab’s nichts zu beanstanden.

Entspannt stieg ich eine halbe Stunde später aus der Dusche, wollte eigentlich ganz fix in mein Bettchen hüpfen, konnte es mir aber doch nicht verkneifen noch einen Blick durch die Tür zu werfen und….  ER stand da immer noch! Schlafen konnte ich mit diesem Gedanken wohl auch nicht wirklich, also fragte ich mit tiefem Seufzer „Flur oder Sofa?“
Er wirkte fast schon eingeschüchtert und nahm mein Angebot dankbar an.

Schlafen, ich wollte einfach nur noch schlafen, war froh ein Appartement zu haben, gab ihm noch eine zusätzliche Decke und ein Kissen für das Sofa und verschwand im Land der Träume.

Am nächsten Morgen erwachte ich früh, hatte den Typen irgendwie vergessen und erschrack, als er da völlig bedröppelt guckend auf dem Sofa saß.

„Und nun?“  fragte ich ihn. „Ich brauche Klamotten und DIE sind nebenan!“ Er erzählte vom Streit mit seiner Frau, dass sie ihm ewig vorwarf ein Macho zu sein, unspontan, langweilig und nie bereit mal verrückte Sachen zu machen… Immer aus Angst seinen beschissenen guten Ruf zu verlieren. Sie war gerade 40, die Kinder aus dem Hause, ein Alter in welchem Frauen sich bekanntlich neu entdecken, noch mal durchstarten wollen, verrückte Sachen machen, ohne nach der Frage der Etiketten…

Okay ICH konnte sie verstehen, wie ER allerdings an seine Sachen kommen sollte wusste ich auch nicht, ich konnte sie schließlich nicht holen und er hatte sich bereits am Morgen vorsichtig mit Decke leise auf den Flur gewagt… Ohne Erfolg, sie öffnete nicht!

Gut, ohne Frühstück denken geht gar nicht, Zimmerservice war nicht inbegriffen, blieb nur der Gang nach unten.
„Hast du nicht was zum anziehen für mich?“  fragte er mit wenig Hoffnung…
Klar doch… Ich grinste breit über’s ganze Gesicht… Und WAS… Er würde sich wundern…

by JanJan

Fortsetzung folgt…. 😉

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101 Kommentare zu „Nachts im Hotel… Teil 1

        1. Nein mehr mag ich auch nicht, so ein Kreuz wie ein Schrank und soooo Muskeln wo man schon keinen Hals mehr sehen kann, eher abstossend. Aber… der Popo sieht schön straff aus oder? 🙂

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            1. Och nee, jetzt sabbert sie hier wieder rum… fehlt nur noch Frau Verbalkanone, dann wären wir wieder komplett… drei Engel… wie in alten Zeiten *seufz*
              *Lappen rüberschieb* AUFWISCHEN… 🙂

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                1. Na ja, vielleicht tröstet sie ja der Anblick ein klein wenig darüber hinweg Yann nicht gesehen zu haben und nun ist er auch noch krank, ich finde wir müssen sie aufbauen 🙂 Wenn sie dann mal aus dem Pott zurück ist…

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                  1. Was mir gerade noch einfällt zu dem Thema nackt auf dem Flur.
                    Ok, er war nur halbnackt, hatte ne Unterbux an.
                    Mein Ex hatte mal die schlaue Idee, nachdem bei uns in der Bude der Strom ausgefallen war, im Flur nachzusehen ob da der Strom geht. Da ich bei weit geöffneter Tür auf dem Balkon war, knallte natürlich die Wohnungstür zu und er stand nur mit seinem Höschen draußen. Klingel funktionierte dank Stromausfall natürlich auch nicht und das klopfen hörte ich auf dem Balkon dank vielbefahrener Münchner Ringstrasse auch nicht. Was macht der harte Kerl? Versucht die Tür einzurennen. Beim zweiten oder dritten mal ist er mit der Schulter abgerutscht und dafür mit der Schläfe gegen die Tür geknallt und hat sich selber ausgeknockt. Als er wieder zu sich kam, ging gerade die Nachbarin vorbei und meine nur ‚Grüß Gott Herr G.‘ und musterte ihn ziemlich ungeniert.
                    Isch hab mich totgelacht als ich endlich mitbekam das er nicht da ist und die Tür geöffnet habe.

                    Hoffe ich konnte dir damit zum Tagesbeginn ein Grinsen ins Gesicht zaubern.

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                2. Doch doch, ich kann durchaus auch noch andere Männerhintern schön finden. Okay, Yanns ist der schönste, aber … Ach, das ist wieder eine andere Geschichte, und DIE erzähle ich euch vielleicht mal zu einem anderen Zeitpunkt. Dann aber AUGE IN AUGE, also real gegenübersitzend. 😉

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                    1. Grins….
                      Irgendwie hab ich gerade nicht mitbekommen, das ich nun mit DIR schreibe, also erst bei dem besaufen-Kommi hab ich es registriert. 😳 Und gerade gesehen, das du das vorher auch schon warst. Ist mir auch noch nie passiert *vornkoppklatsch

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  1. Und wenn’s spannend wird, steht da… „Fortsetzung folgt“.
    Da bin ich mal gespannt, wie das weitergeht.
    Toll geschrieben und wieder denke ich an die Tattoos, vielleicht sollte ich doch 😉
    Schönen Abend Dir, ich hab’s genossen, von Dir zu lesen…

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        1. Guten Morgen.
          Naja, inzwischen sind sie ja ‚hofffähig‘. Als ich angefangen habe war die landläufige Meinung noch ‚eine tätowierte Frau war entweder im Knast oder geht auf dem Strich‘. 🙄
          Du solltest dir nur nie was stechen lassen, weil es gerade Mode ist oder jemand anderes es will- denn dann bereust du es irgendwann.

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            1. Bis zu meinem ersten hat es fast 5 Jahre gedauert, das gibt es zwar so heute nicht mehr, aber ich möchte keins missen. Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters, ich bin dem einen oder anderen bestimmt etwas zu extrem – aber ich liebe sie und jedes steht für etwas wichtiges in meinem Leben.

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        1. Jenachdem wie du es aushältst sogar noch länger. 😛
          Mein rechtes Bein hat über 9h gedauert und dabei ist mein Tätowierer der Meinung ich sei extrem beim aushalten. 😳
          Ich werde dabei aber auch ziemlich rattig, also zumindest bei ihm *unschuldiggugg.

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          1. Ach vom Schmerz ist das kein Problem, das fand ich sehr angenehm, aber man muss sooo lange still sitzen und natürlich einige Male wiederkommen, das ist das Problem und… Jetzt bin ich eh zu alt 😁

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            1. Wie zu alt?! Ab wann darf man sich denn nicht mehr tätowieren lassen???? 😛
              Meine jüngste ist….ähm….so 4 Jahre alt (oder so) und ich dachte eigentlich nicht, das ich schon fertig bin. 😉
              Mein Problem ist nur – MEIN Tätowierer sitzt in Bayern, das macht die Angelegenheit etwas schwierig. 🙄

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                    1. Ich hab das erste nur überstechen lassen, weil es von einem ‚Laien‘ gestochen wurde, das war jetzt nicht so. Vielleicht lass ich mir das Motiv irgendwann noch mal stechen. Ansonsten steh ich zu allen meinen Tattoos, jedes steht für einen Punkt in meinem Leben.

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                    2. Und genau SO soll es sein! Mein Motiv, das bin ich, meine Einstellung, das wofür ich stehe und das wusste ich recht früh… Eigentlich sehr schade… Hätte mir bei unserem Treffen deine Tattoos mal schön alle anschauen können… MIST 😦

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                    3. Lach… da hätten die im Cafe aber ganz schon geglotzt wenn ich da einen Striptease hingelegt hätte :))
                      Aber da ich die ja noch länger habe, bekommst du bestimmt noch eine Gelegenheit. Knutsch

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