Welt… 

…Wohin gehst du?

Habe ich allein so einen komischen Blick auf diese Welt oder geht’s wirklich stetig bergab? Ich zumindest kann vieles einfach nicht mehr verstehen… Vor allem kann ich Menschen nicht verstehen…

Krank und kränker streiten sich um die Weltherrschaft…. Länder werden vom Puppentheater regiert, welche nebenbei Diktatoren unterstützen…. Derweil Grossmächte Kriege austragen in Gebieten, die weder dem einem noch dem anderen gehören…  Wir liefern dafür massenweise Waffen, um hinterher scheinheilig die armen Opfer zu betrauern….
Wir brauchen mehr Rohstoffe, vernichten dafür unschätzbare Naturwerte…. die uns auch nicht gehören….
Wir tragen Klamotten, die am besten nichts kosten sollen, regen uns aber auf über Kinderarbeit….
Wir genmanipulieren unsere Lebensmittel, so lange, bis wir sie selbst nicht mehr fressen können, weil wir mittlerweile gegen diesen ganzen Scheiß allergisch sind…  Also schmeißen wir das Zeug einfach weg oder machen aus Getreide lieber Biokraftstoff…. während woanders Menschen verhungern…. Nutztiere behandeln wir wie Gegenstände, stapeln sie in Hochhäuser, weil unser höchstes Ziel ist, uns tot zu fressen und was nicht mehr in die Wampe passt…. Egal wird auch weggeworfen, weil Lebensmittel verschenken ja verboten ist… Wen interessiert es….  War ja nur ein Tier….
Kinder lernen in der Schule heute googlen anstatt Kommunikation… Wir wollen alles immer schneller und billiger, beschweren uns aber über Niedriglöhne…  

Der intelligente Mensch erfindet Roboter…. Um sich selbst zu ersetzen…. Wir brauchen für jeden Meter ein Auto und immer mehr Industrie, veranstalten aber Klimagipfel um zu beschließen beim furzen einen Katalysator einzubauen…. Wir verurteilen Schwarzfahrer zu Gefängnisstrafen, lassen aber Kinderficker mit netter Ermahnung frei rumlaufen… Wir verdienen Vollzeit mit zwei Jobs oft weniger als Nichtstuer auf dem Sofa…

Ganz ehrlich Leute… Sind wir noch zu retten??
Manchmal…. Ach lass mal….

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39 Kommentare zu „Welt… 

  1. Du hast die Widersinnigkeit der Welt ganz gut beschrieben, ich fürchte nur, dass es wenig Zeiten und Orte auf dieser Welt gab, zu der die menschliche Gemeinschaft in Eintracht und Gerechtigkeit lebte.
    Unsere aktuelle Gesellschafts- und Wirtschaftsform beruht aber geradezu auf den beschriebenen Widersprüchen – möglichst viel Profit bei möglichst wenig Einsatz, Gewinnmaximierung, besser sein als die anderen, mehr haben. Ich würde sehr sehr viel darum geben, wenn ich den Schlüssel finden würden wie es anders laufen kann… Momentan bin ich ziemlich ratlos.

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      1. Anders schlimm vielleicht …
        Aber Leibeigene im Mittelalter möchte ich auch nicht gewesen sein, weder einen der Kreuzzüge auf welcher Seite auch immer erlebt noch Fabriksklavin im 19. Jahrhundert gewesen sein.
        Der leider große Unterschied: die Menschheit ist technisch inzwischen so fit, dass sie nur noch ein paar Handgriffe braucht um sich selbst und die gesamte Erde untergehen zu lassen 😦

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          1. Da bin ich ganz anderer Meinung.
            Früher galt das Recht des Stärkeren. Auf dem Weg, das zu ändern, sind wir ein ganzes Stück voran gekommen. Leider geht die Entwicklung nicht linear vorwärts, und so gibt es immer wieder Rückschläge (Afd, Brexit, IS, Trump, Putin, Erdogan, um nur ein paar der aktuellen zu nennen).

            Auch ich mache mir Sorgen um den Zustand der Welt, und insbesondere um den Zustand Europas. Ich finde, es ist an der Zeit, gegen den immer stärker werdenden Egoismus auf allen Seiten (Internationale Konzerne, rechtspopulistische nationale Bewegungen, militante Anarchisten etc.) vorzugehen. Und zwar ohne Ideologie und Maximalforderungen, sondern mit dem Augenmerk auf Toleranz, Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und Respekt.

            Nur weil jemand stärker ist (ob körperlich, politisch oder wirtschaftlich) darf er/sie/es noch lange nicht alleine bestimmen, was richtig und falsch ist. Das gilt für einzelne Menschen genauso wie für Unternehmen oder Staaten.

            Was mir gerade fehlt, ist eine breite Bewegung mit charismatischer Führung, die sich gegen die Chauvinisten und Hasser stellt. Die einen üben sich in sektiererischer Fundamentalopposition, die anderen erstarren aus Angst, wie das Kaninchen vor der Schlange, und wieder andere stecken den Kopf in den Sand und hoffen, dass alles von alleine vorübergeht.

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            1. Was bringt dich zu der Annahme, dass heute nicht mehr das Recht des Stärkeren gilt? Das empfinde ich ganz anders. Wir haben vielleicht eine scheinbare Demokratie und das Recht auf Mitbestimmung, aber in der Realität sieht es doch ganz anders aus. Das Sagen hat noch immer der, der die Macht hat und das Geld. ER ist Herr über die Ressourcen der Welt, das ist heute nicht anders als im Mittelalter.
              Auch Egoismus gab es schon immer, aber unterhalb der Mittelschicht hat er eher zugenommen, was auch nicht verwunderlich ist, jeder muss sehen wo er bleibt.
              Werte, die du ansprichst… Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit, Respekt… Das sind schöne Worte, aber der Zenit ist überschritten, diese Werte sind rückläufig, man achtet sie bedeutend weniger als noch vor 10 Jahren.

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  2. Ich weiß nicht, wer es einmal sagte, „mit einem Song kann man die Welt nicht verändern“. Doch es stimmt natürlich. Auch mit einem Thread kann man das nicht. Du hast das Dilemma der Industriestaaten und die Gier der Menschheit sehr gut beschrieben. Aber ändern wird sich dadurch nichts. Weil alle inkl. wir diesen Schwachsinn mitmachen und dieser Tretmühle nicht entkommen können.

    Allerdings finde ich, dass der Wahnsinn in den letzten Jahren sich immer schneller verbreitet. Dass Hass und Gewalt ständig zunehmen und Hemmschwellen fast vollkommen gefallen sind. Diese fatale Entwicklung umzukehren ist fast aussichtslos, dennoch muss es irgendwie geschafft werden. Sonst wird es in 50 Jahren entweder totalitäre Regierungen oder nur noch pure Anarchie geben. Und beides kann nicht das Ziel sein.

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    1. Danke Sigurd, gut gesagt und leider bestätigt es eben mein persönliches Gefühl. Ich liege damit also wohl doch nicht alleine. Natürlich war die Welt schon immer schlecht, die Menschen schon immer gierig, aber in den letzten Jahren hat es nach meiner Einschätzung doch alles extrem zugenommen. Wie du schon sagst, die letzten Hemmschwellen sind gefallen. Es ist erschreckend… Manchmal habe ich das Gefühl wir befinden uns im freien Fall….

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  3. Du sprichst mir aus der Seele 😦 die Gesellschaft ist krank, teilnahmslos und lässt sich manipulieren bis zum geht nicht mehr.
    Wir lassen uns verdummen über Nachrichten, Fernseher und Zeitungen, manche Leute interessieren sich mehr dafür was Prominente machen als für die eigene Familie.
    Konsum auf Teufel komm raus, wichtig ist das größere Auto zu fahren oder nach der neusten Mode gekleidet zu sein.
    Ich fürchte das wir noch nicht unten sind und das alles noch viel schlimmer wird 😦

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    1. Wir sind doch schon im freien Fall…
      Was ich erschreckend finde ist diese Gewalt, diese Aggressivität die heute so selbstverständlich geworden ist, diese Skrupellosigkeit mit der Menschen vorgehen, aber hinten rum Mitleid heucheln… Da wird mir schlecht von… Und was ich überhaupt nicht verstehen kann, dass der ach so intelligente Mensch doch einfach nicht begreift, dass man Geld nicht essen kann…

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  4. Sorry, du hast grundsätzlich recht, ABER:
    Ja, die Welt ist schlecht, Überbevölkerung, Krieg, Umweltzerstörung, Ressourcenknappheit.
    Aber wegsehen und resignieren hat noch nie geholfen. Diese Gedanken sind glaube ich so alt, wie die Menschheit – Nur, dass wir mittlerweile nicht nur den Dorfklatsch haben, sondern unter der globalisierten Kommunikation emotional einknicken.
    Früher war es eine schlechte Ernte, die Hunnen, Hexenverfolgung, Folter, Pest, Cholera und der kriegerische Nachbar.
    Ich sehe da gewisse Parallelen.
    Übrigens ging es einigen Menschen zu jeder Zeit bestens – man braucht nur genügend Geld und muss unsensibel oder egomanisch genug sein, um diesen Weltschmerz nicht zu spüren.

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    1. Damit hast du natürlich auch Recht, früher hörte man nur Gruseliges aus der näheren Umgebung, heute Dank Internet sind wir global im Elend.
      Trotzdem bin ich der Meinung, dass Aggressionen und Gewalt allgemein bei Menschen sehr zugenommen haben. Die Hemmschwelle ist doch gerade in den letzten Jahren erheblich gesunken.

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  5. Egal in welcher Epoche der Zeit des Menschengedenken, war da jemals Zufriedenheit da? Gab es jemals eine Zeit, wo alles wunderbar und friedlich war? Mir fällt keine ein. Kriege um Macht und Habgier hat es schon immer gegeben.
    Der Mensch ist wie eine Kakerlake, unzerstörbar, außer ein Atomkrieg, den würden nur die echten Kakerlaken überleben.

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