Canis lupus familiares autisticus

Oder die Frage: Gibt es Autismus bei Hunden?
Wir alle wissen ja auch unsere Hunde leiden mitunter an psychischen Störungen.
Da gibt es die Hibbelhunde, die Hyperaktiven, die ständig unter Strom stehen.
Die Ängstlichen, die alles fürchten, nichts und niemandem trauen, meist infolge traumatischer Erlebnisse.
Die Depressiven, die teilnahmslos in der Ecke liegen und sich aufgegeben haben.
Die Aggressiven, die oftmals aus Angst um sich beissen.
Und und und…

Alles recht menschlich oder?

Warum also soll es nicht auch autistische Hunde geben?

Es gibt ja diese Hunde, über die sagt man auch….  Oh der ist so anders…
Schon als Welpe hat er sich lieber zurückgezogen, hat sich lieber alleine mit etwas beschäftigt und auch heute hat er sich im Grunde nur SEINER Familie angeschlossen, ignoriert gerne alles um sich herum. Andere Hunde? Interessieren ihn nicht, selbst, wenn fröhlich gespielt wird, sitzt er einfach am Rand… Allein, aber,  scheinbar trotzdem nicht einsam. Manchmal sitzt er so gedankenverloren da und starrt völlig ruhig vor sich hin. Oder er steht ewig vor einem einzigen Grashalm, kann ihn in aller Ruhe von allen Seiten untersuchen. Er schaut versonnen in die Ferne, mit dem Kopf ganz woanders… Da hilft kein rufen und kein winken…
Schmusen, knuddeln… Hmmm kurz bitte, dann ist Hund weg…  Entzogen der liebenden Hand…
Er ist sogar geräuschempfindlich und lichtscheu?
Vielleicht möchte er auch immer nur SEIN Lieblingsspiel spielen?  Alles andere interessiert ihn einfach nicht…

Kommt uns das nicht bekannt vor?
Vielleicht kennt auch ihr einen solchen Hund? 😉

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26 Kommentare zu „Canis lupus familiares autisticus

  1. Letztendlich ist der Mensch auch nur ein Tier. Auch wenn es zwei verschiedene Bezeichnungen gibt, sind sich beide doch sehr ähnlich. Warum sollte es dann nicht auch Tiere geben, die ähnliche Probleme haben, wie wir Menschen? Als ich extrem unter meiner Essstörung litt, wollte mein Hund auch nicht immer essen und er hat sich auch häufig erbrochen. Es ist wirklich wahr. Ich habe das nie verstanden, aber es war fast so als hätte er sich mein Fehlverhalten abgeschaut. Ich glaube wir trauen Tieren weniger zu, als sie wirklich können!

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      1. Ja, sie hat mich oft zum Nachdenken gebracht, wie, was, warum? Sie kam oft in meine Bett und hat sich dann stets in die Bauchgegend gelegt. So als wüsste sie, dass da genau das Zentrum des Problems liegt und bei meinem Anfällen, sass sie oft ganz still in einem Zimmer in der Ecke und ich habe sie danach oft zitternd gefunden. Das war so traurig, da dachte ich über mein Verhalten sehr intensiv nach und es brachte mich immer wieder dazu mir mehr und mehr Hilfe zu holen:-) Es war unglaublich, was dieses kleine Tier so alles wusste und machte. Da kommen mir immernoch die Tränen.

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        1. Das ist echt eine wunderschöne Geschichte ♥ Tiere geben und helfen uns sooo viel und man sieht… Ein Hund muss nicht unbedingt speziell ausgebildet sein, um ein toller Therapiehund zu sein ♥

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  2. Also eine Bekannte von mir ist ja auch der Meinung, ihr Hund sei Autist. Außerdem hat er Epilepsie(erwiesen). Menschliche Krankheiten können sicher in einer Vielzahl auch bei Tieren auftreten.

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        1. Genau damit liegst du doch auch richtig, auch wenn Menschen diese oftmals leider falsch deuten. Aber dies ist ja auch bei Menschen nicht anders, gerade speziell Frauen sind scheinbar davon betroffen bei psychischen Störungen, erstmal fünf andere (Fehldiagnosen) zu bekommen, bevor man die Wahrheit erkennt. Wobei natürlich viele Störungen sich vermischen können oder ineinander über gehen.

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  3. … das ist ein Hund, der im Sternzeichen des Steinbockes geboren wurde … meine Dame war so … ihr Geburtstag war der 28.12. und ich habe damals ein Buch gelesen über Hunde und die Sternzeichen … das war dort genau so beschrieben und obwohl sie das ja nicht gelesen hat, verhielt sie sich danach 🙂

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  4. Dachte eigentlich immer, dass Störungen im Verhalten von Hunden meist von schlechter, auch dummer Haltung des Besitzers, oder wie beim einst aus dem Tierheim geholten Hund meiner Tochter, von schlimmen Erfahrungen in der Vergangenheit herrühren.
    Aber gute Frage bezüglich Autismus bei Hunden… warum eigentlich nicht!?
    LG

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    1. Viele Störungen kommen ja auch durch schlechte Haltung bzw Aufzucht oder durch traumatische Erlebnisse, das ist richtig, ist ja aber bei Menschen das gleiche. Genau so wie viele Sachen eben auch genetisch veranlagt oder angeboren sind.

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  5. Also diese Frage kann ich nicht beantworten. Denn ich kenne solch einen Hund nicht. Unsere sind Quirle und alle, die ich kenne eigentlich auch.
    Klar Hunde sind genau so verschieden wie Menschen oder andere Lebewesen, jedoch ob es darunter Autisten gibt? Mir ist bisher kein Fall bekannt.

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  6. Wahrscheinlich hat mein Hund leicht autistisches Züge. Das hatte ich des Öfteren gedacht aber eigentlich ironisch, weil er seine Umgebung sich genau merkt und sobald irgendwo was anderes ist, verunsichert das ihn und bellt.
    Zum Beispiel: eines Abends , wir waren alle schon im Bett , als Luki im Wohnzimmer losbellte. Wir standen alle auf und schauten nach was los sei, Einbrecher vielleicht? Nein, er stand da und schaute Richtung Stuhl und bellte diesen an. Ja, da hat jemand seine Mütze auf der Lehne liegen gelassen.
    Oder er bellt plötzlich das Kissen an, weil es mitten auf der Couch liegt und nicht an der Rückenlehne. Oder wir kommen nach Hause vom Gassi, und die Reisetasche wurde verschoben und guckte ein Stück um die Ecke raus, da blieb er erst mal im Flur stehen und bellte die Ecke von der Tasche an.
    Auch draußen, er kennt seine Wiese und am nächsten Tag liegt ein Ast da, erst mal anbellen und vorsichtig einen Bogen drum machen.

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                  1. Ja, genauso ist es auch bei mir, sitzt da und bellt und scharrt, bis jemand den Ball rausholt. Aber diesmal muss der wohl ganz blöde weggerollt sein und liegt irgendwo unauffindbar rum.
                    Bin eh grad am Ausmisten und noch Ordnung schaffen, dass bis Weihnachten hier alles tipptopp ist, da werde ich den Ball irgendwann finden. 😅

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