Menschen… 

Ein kleines Mädchen, fad und blaß,
sie schleicht sich an das letzte Faß 

Das letzte Wasser rauszupressen,
vom Durst ist sie schon ganz zerfressen 

Hat kaum noch Kraft, um recht zu stehen 
die Augen hoffnungslos aussehen 

Da kommt der Sheriff wutentbrannt, 
schlägt ganz schnell weg die kleine Hand 

Ein Gauner sei sie und ein Dieb 
verpasst ihr gleich den nächsten Hieb

Jaaaa er ist für seinen Job geboren, 
doch Menschlichkeit schon lang verloren 

Das Kind schleppt sich in’s Abendrot, 
und nach zwei Tagen war sie tot… 

©by JanJan 

by Pixabay

Dieses Gedicht KANN man wörtlich nehmen, MUSS man aber nicht, denn es erlaubt durchaus Interpretation. 

Im Grunde stehen diese Zeilen für alle Menschen, die auf irgendeine Weise zum Opfer wurden und anstatt Hilfe zu bekommen von der Obrigkeit nochmals zum Opfer gemacht werden! 

HILFLOS… ALLEIN GELASSEN… 👤

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21 Kommentare zu „Menschen… 

  1. Die Menschheit besitzt leider eine wachsende Komponente der Inhumanität…

    Auch die berühmte Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer…

    Wie zynisch müssen die Menschen schon sein, davon zu wissen, aber nichts dagegen zu unternehmen!

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          1. Die Natur wird die Menschheit locker überleben, da bin ich ganz sicher!

            Sie brachte auch ohne Probleme das lange Zeitalter der Dinosauriere samt Auslöschung durch einen Meteoriteneinschlag hinter sich…

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  2. Schrecklich, wenn man immer wieder liest, dass Menschen verhungern und wir, allein nur in Deutschland, täglich Millionen Tonnen Lebensmittel einfach auf dem Müll entsorgen. Wenn ich das lese, werde ich richtig sauer, dass man so machtlos ist.

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    1. Ich finde es allgemein so unverständlich, dass man so viele Lebensmittel wegwirft. Ist der Mensch wirklich so unfähig geworden seine Einkäufe zu planen? Ich weiß doch, wieviel ich verbrauche und genau so viel kaufe ich auch…

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  3. Die Menschheit hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten schon sehr weit von der Mitmenschlichkeit entfernt. In Gesprächen, Kommentaren geht es zunehmend zu ich, ich, ich und gleichzeitig mimimi. Eine Wurzel des Übels sehe ich in der zuerst schleichenden Entwicklung/Führung zur Polarisierung aller Gruppen der Gesellschaft, der kritiklosen Anerkennung von Konkurrenz auf allen Ebenen – nur der Erste gilt etwas, gleich wie er/sie sich den Platz erworben hat – und in der Folge die Unart, zu allem ein Ranking vorzugeben, also zu bewerten anstatt einfach anzuerkennen. Vor diesem Hintergrund wurde die Rechtfertigung erschaffen, nur für das eigene Wohl zu sorgen. Wir müssen nicht so sein, es ist eine Entscheidung, diesen kranken Maximen zu folgen. Mittlerweile müssen sich diejenigen rechtfertigen und erklären, die anders handeln. Das macht mich extrem zornig.

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