Der kleine Hund… 

Der kleine Hund am Straßenrand,
die Sonne fast sein Fell verbrannt 

Versteht die kleine Welt nicht mehr, 
geliebte Menschen brachten ihn hierher 

Ganz aufgeregt war er vor Freude 
bestimmt ein neues Spiel kam heute 

So sitzt er Stund um Stund am Mast, 
die Angst allein erdrückt ihn fast

Er ist so klein noch, grad 10 Wochen, 
so schönes hat man ihm versprochen 

Ein warmes Bett auf Lebenszeit, 
und Essen steht für ihn bereit 

Geduld und Liebe ward versprochen 
und nun ist schon sein Herz gebrochen 

Geh weg, du störst, sagte das Kind 
und schon saß er im Bad geschwind

Die Blase lief vor Angst ihm leer, 
und das mißfiel dem Frauchen sehr 

Du dummer Hund, sei endlich brav, 
mit einem Tritt im Garten saß 

Wo war die Liebe und die Spiele, 
statt Fröhlichkeit gab’s nur noch Hiebe

Der Mann erbost ein Ende machte 
das Hündchen zur Laterne brachte 

Angebunden, ausgesetzt 
und in der Seele schwer verletzt 

Der kleine Hund am Straßenrand, 
noch nicht mal seinen Namen kannt 

Die Menschen unterwegs nach Süden 
im Urlaub schön am Strand vergnügen… 

©by JanJan 

by Pixabay

Ich wünsche jedem Einzelnen, der einen Hund aussetzt und dann seelenruhig in den Urlaub fährt ein heftigen Meteoriteneinschlag und zwar genau DORT wo ihr euren Arsch am Strand plaziert habt!!

Mich hat die Nachricht meiner bayrischen Freundin zu diesem Gedicht inspiriert, sie arbeitet im Tierheim und bekam einen acht Wochen alten Welpen gebracht… Gerade mal zwei Tage!!! war er in seinem neuen Zuhause und selbst ihn zurück zubringen zum Züchter waren sie zu faul… Der Weg war zu weit… Fällt mir nichts zu ein… 

Jetzt beginnt bald die Urlaubszeit und viele Hunde werden wieder auf der Strasse landen… 😦

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36 Kommentare zu „Der kleine Hund… 

  1. Es ist immer wieder nicht nachvollziehbar, dass es Menschen gibt, die dazu fähig sind. So ein kleines Welpenhündchen müsste doch jedes Herz berühren.
    Wünsche dir eine erholsame Nachtruhe.
    Gruß Piri

    Gefällt 1 Person

  2. Wie solch ein Hund leitet, konnten wir an unserem Timmy sehen. Er brauchte lange sich von dem Schock des ausgesetzt worden sein zu erholen.

    Als wir ihn erst kurz hatten und eine Rast einlegten, war er völlig panisch und glaubte wohl wieder ausgesetzt zu werden. Doch als wir ihn dann wieder zum Einsteigen in das Auto aufforderten, war er so erleichtert, dass er von da an viel mehr Vertrauen zu uns hatte.

    Schon deshalb hat mich Dein Gedicht sehr berührt.

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    1. Dankeschön Sigurd, so ähnlich ging es uns ja bei Franca, die erst mal gar nicht mehr die Wohnung verlassen wollte und dann beim ersten Spaziergang abgehauen ist und panisch zum Auto rannte, einfach nur nach Hause wollte. Das dauert seine Zeit, bis so ein Hund wieder vertraut.
      Man möchte sich auch gar nicht vorstellen, was in so einem Tier vorgehen mag, wenn es da sitzt und wartet und wartet Stunde um Stunde und die Menschen, denen er vertraut hat kommen einfach nicht mehr wieder… So richtig schlimm ist das!
      Weiß auch nicht, wie so ein Mensch sich selbst noch im Spiegel anschauen kann, ohne zu kotzen…

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