Dia Del Galgo…

Es ist wieder soweit der 1. Februar… Welt Galgo Tag. Mal eben innehalten und daran denken wie grauenhaft mit diesen wundervollen Hunden umgegangen wird.

An solchen Tagen wird mir auch schnell wieder klar warum ich lieber Hunde mag, als Menschen…

By Pixabay

„Galgos werden hauptsächlich für die Jagd und zum Hetzen von Hasen verwandt. Während der Jagdsaison von Oktober bis Januar leben viele von ihnen in überfüllten, dunklen Schuppen, wenn sie nicht gerade arbeiten müssen. Die meiste Zeit verbringen die Hunde eingesperrt und vernachlässigt. Das Abrichten der Hunde geschieht unter anderem, indem sie an Autos, Lastwagen oder Motorrädern festgebunden werden, hinter denen die Tiere bei hohem Tempo herlaufen müssen.
Die Galgueros, also die Jäger, die mit Galgos jagen, entledigen sich ihrer Tiere am Ende der Jagdsaison auf unvorstellbar grausame Weise. Man nimmt an, dass jedes Jahr tausende Galgos getötet werden.Eine besonders beliebte Methode, überflüssige Galgos hinzurichten, wird „Klavierspielen“ genannt. Dabei wird dem Hund ein Strick um den Hals geknüpft, dessen anderes Ende derart an einen Baum gebunden wird, dass das gefolterte Tier gerade mit den Hinterpfoten den Boden erreicht. Um nicht stranguliert zu werden, balanciert und „tanzt“ der Hund auf den Hinterbeinen hin und her. Dieser Todeskampf dauert lange, während der Hund Panik, Furcht, Hoffnungslosigkeit und unbeschreibliche Schmerzen erleiden muss.Wenn die Galgos nur ausgesetzt werden, bricht man ihnen ein Bein, so dass sie garantiert nicht mehr zur Jagd benutzt werden können. Diejenigen Hunde, die das Glück haben, auf sich allein gestellt zu überleben, vegetieren in staatlichen Heimen dahin, bis auch sie unweigerlich sterben.Die übermäßige, unkontrollierte Vermehrung der Tiere und ihre anschließende massenhafte Entsorgung am Ende der Jagdsaison produziert ein Heer von verhungernden und kranken Hunden.Vereine in Spanien retten und vermitteln so viele Hunde wie möglich, um ihnen eine Zukunftschance in einem dauerhaften Heim zu geben. Der Galgo ist eine wirklich wundervolle Rasse. Obwohl sie von den Galgueros nicht als Haustiere betrachtet werden, sind sie wundervoller Kameraden und Zeit ihres Lebens dankbar für eine zweite Chance.“

VORSICHT! DIE SEITE ZEIGT SEHR UNSCHÖNE BILDER!

http://www.diadelgalgo.de/

46 Kommentare zu „Dia Del Galgo…

  1. Ein Like mag ich nicht setzen. Das verstehst du sicher. Hier packt mich einfach nur die nackte Wut! 😠 Ich wüsste, was ich mit solchen „Menschen“ machen würde.

      1. Ich denke die ganze Zeit über Deinen Beitrag nach und ich kannte
        diese Hunde vorher gar nicht. Das Ende dieser armen Tiere geht mir nicht mehr aus dem Kopf. 😔
        Geboren, geschunden, gequält und getötet. Was sind das nur für schreckliche Menschen.

        1. Eigentlich ist es für mich auch gar nicht gut, mich damit zu beschäftigen, kriege das ewig nicht mehr aus dem Kopf und es verfolgt mich im Traum, aber… Ich stoße immer wieder auf solche Grausamkeiten…

      1. Das stimmt wohl, aber es dann an wehrlosen und unschuldigen Tieren auslassen… dafür habe ich absolut kein Verständnis und mich widert das an. Ich empfinde da nur Abscheu…

          1. Weißt Du, solange es noch Menschen wie Dich gibt, die auf solche Grausamkeiten aufmerksam machen, werden es vielleicht der eine oder andere kapieren, was Mensch anderen Lebewesen antut. Aufrütteln, nicht wegschauen, nicht einfach hinnehmen, laut rausschreien… so ist‘s recht. Ich bin bei Dir!

            1. Danke Thomas, aber die Menschen, die sowas tun erreicht man emotional ja irgendwie gar nicht, sie haben in solchen Fällen nicht mal ein Unrechtsbewusstsein…

              1. Manche davon erreicht man sicherlich noch, manche sind bestimmt nur Mitläufer und es lohnt sich in jedem Fall, es zu versuchen. Ich habe ehrlicherweise das erste Mal davon gehört und bin schockiert und traurig. Danke für‘s Wachrütteln und aufmerksam machen. Auch wenn es einem selbst nicht gut tut, darüber nachzudenken, hast Du mit diesem Beitrag doch die Welt ein wenig besser gemacht, andere Menschen darüber informiert und aufgeklärt, dass sie vielleicht sensibler auf solche Schweinereien reagieren…
                schlaf gut JanJan ✨💫

  2. Hallo Jan Jan.
    Bin durch Thomas auf deine Seite gestoßen.
    Mir fällt einfach nur das Wort „schrecklich“ ein.
    Habe mir die Bilder nicht angesehen. Meine Bilder im Kopf durch deinen Text reichen schon.
    So etwas werde ich niemals verstehen können. Mir fehlen echt die Worte, sorry.
    LG, Nati

  3. Ich werde weiter jährlich zum ersten Februar darüber berichten. Es ist einfach nur furchtbar und muss ein Ende haben. Ich hoffe es können so viele Hunde wie möglich gerettet werden und in guten Auffangstationen untergebracht werden. Oft bleibt ihnen nicht mehr als ein Leben dort, im Rudel. Sie gehören nur in kompetente Hände und bitte nicht bei Lieschen Müller auf die Couch. Am besten noch in der Stadt. Mir wird regelmäßig übel wenn ich lesen muss wie viele ausgemusterte Jagdhunde einfach „nur“ vermittelt werden, dann in blinder Panik davon laufen – oder eben ihrer Bestimmung nachkommen und jagen… Dabei schwer verletzt werden oder andere Tiere reißen… Viele Galgos und Podencos sind auch so loyal, dass sie immer wieder versuchen nach Hause zu laufen. Selbst von Deutschland aus 😦 Auch einer Freundin ist das passiert. Sie ist absolut erfahren was Podencos (auch die mit Jagdausbildung) angeht, aber auch sie konnte ihm nicht helfen. Er wollte nicht ins Haus. Fraß nur allein. Er wollte nur wieder nach Spanien. Zu den Menschen die ihm das angetan haben… All die Verletzungen… Er ist kurze Zeit später aus dem Auto mitsamt Leine entwischt und auf der Autobahn überfahren worden… Genau in die Richtung, aus der er mit dem Transport aus Spanien kam… Selbst im Tierheim in Spanien ist er wohl schon mehrfach ausgebrochen, nach Hause gelaufen über Stunden und wurde doch wieder dorthin gebracht… Die Spanier müssen endlich ihre Einstellung ändern 😦

    1. Schreckliche Geschichte 😦 Daran kann man sehen wie loyal Hunde sind, schade, dass man eine tolle Eigenschaft nicht zu schätzen weiß und mit Füßen tritt.
      Es werden ja sehr viele Galgos und Podencos hierher vermittelt und viele Menschen unterschätzen das leider, so ein Hund sieht eben vor allem chick aus, der Rest wird ausgeblendet. Ich stelle leider auch immer häufiger fest, dass nicht nur künftige Hundehalter keine Ahnung haben, sondern auch die sogenannten Vermittler…
      Natürlich gibt es auch Windhunde, die man durchaus hier halten kann, aber es kommt eben auch darauf an wo und wie und vor allem aus welcher Linie stammen diese Hunde, wie haben sie davor gelebt. Es ist ein Irrglaube zu denken man könne einem Hund das Jagen abgewöhnen, der bereits erfolgreich gejagt hat.

      1. Das Jagen abgewöhnen kann man keinem Hund. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein. Ich kann es unter anderen Bedingungen erlauben – z.B. Fährte wittern, Bälle jagen usw. Ich kann auch ein Stopp-Signal trainieren, was rechtzeitig gegeben noch hilft. Aber ein Hund der jagen will, wird sein Leben lang jede Gelegenheit nutzen. Oh ja, die Vermittler sind oft schon das Problem. Bei vielen geht es nur ums reine Vermitteln. Die neuen Besitzer werden nicht aufgeklärt und nehmen den panischen Angsthund am Halsband mit… Und schon nimmt das Drama seinen Lauf… Oder lassen ihn gleich auf dem „sicheren“ Hof ohne Leine laufen… Und vergessen dabei, dass ein großer Windhund locker 160 cm aus dem Stand springt… Ich habe schon immer Windhunde geliebt. Und Molosser 😉 Als Zweithund hätte ich gar nicht erst einen Windhund in Betracht gezogen. Und dann kam Kayla… Ich war schon hin und weg von ihrem Foto… Dazu hat sie eine schöne, handliche Größe und da sie bereits Monate in Spanien auf Pflege war und einen Monat in Deutschland konnte ich sehr viele Infos bekommen wie sie sich in „ihrem“ Umfeld wirklich verhält. Sie ist durch und durch Windhund. Das muss man beim Training und Umgang berücksichtigen. Aber hat auch nur ein mittleres Energielevel, was sehr gut zu uns und unserem Lebensstil passt.

        1. Nun ja vielen Hunden kann man das Jagen schon abgewöhnen bzw am Besten von Anfang an unterbinden. Meine zweite hatte auch starken Trieb dafür, mit viel Training war das nach gut einem Jahr Geschichte. Bei der Kleinen ist es momentan noch abhängig von der Distanz, aber ich bin guter Hoffnung. Natürlich kann man das aber nicht mit diesen echten spanischen Jägern vergleichen, die bereits Erfolg hatten.

          1. Dann hast Du aber auch keinen echten Jäger dabei gehabt 😉 Wie gesagt, man kann viel Jagdtrieb in geordnete Bahnen lenken, das kostet aber viel Zeit und man muss immer wachsam sein. Immer vorrauschauend agieren. Auf der anderen Seite, ein Jagdhund wurde zum Jagen gezüchtet. Also muss ich ihn entweder jagdlich führen oder ihm anderweitig die Möglichkeit geben diesem nachgehen zu können ohne sich und andere zu verletzen. Ich finde es mehr als falsch sich einen Jagdhund ins Haus zu holen und ihn dann zu zwingen nicht zu jagen. Nichts anderes ist es am Ende. Ich möchte wirklich nie wieder einen Jagd- oder auch Hütehund sehen der am Ende mit Schockhalsband „frei“ läuft und alle Nase lang unter Strom steht oder besprüht wird, weil er seinem natürlichen Instinkt folgen will… 😦

  4. Liebe JanJan,

    ich habe lange mit einem Kommentar zu diesem Eintrag gewartet. Mir hat sich der Magen umgedreht und ich musste mich erst einmal beruhigen. Dabei habe ich mir die Bilder nicht einmal angeschaut. Die, die so mit Tieren umgehen sind in meinen Augen keine Menschen mehr, das sind Bestien.
    Es wird Zeit dass das quälen von Tieren unter Strafe gestellt wird. Und zwar in jedem Land und Kontinent.
    Von diesen armen Geschöpfen habe ich auch noch nie gehört.
    Ich bin einfach unsäglich traurig und wütend über diese Machenschaften.
    Es gibt einen passenden Spruch:
    „Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt genau wie du den Schmerz!“

    Traurigen Gruß,
    Lilo

    1. Beschäftigen tue ich mich schon seit Jahren mit dem Thema, aber irgendwie hoffe ich auch jedes Jahr, dass es mal besser wird… Ziemlich verrückt oder? Als ob sich Menschen zum positiven verändern würden…

      1. Nein JanJan, ich finde das ganz und gar nicht verrückt!

        Dass sich die Menschheit noch einmal ändern wird, das glaube ich im Moment auch nicht. Aber ich für meine Person möchte die Hoffnung auf bessere Zeiten noch nicht begraben.
        Ich wünsche mir täglich nur ein kleines Wunder. Vielleicht wird ja mein Wunsch irgendwann erhört.
        Meine damalige Lehrerin hat einmal, wie ich finde, etwas Kluges gesagt.
        „Der Mensch muss erst ganz am Boden liegen um zu erkennen dass er sich ändern muss!“
        Ich finde RECHT hatte sie!

        Dir wünsche ich weiterhin viel Stehvermögen.

        Lieben Gruß,
        Lilo

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