Nachgedacht…

Quelle: Facebook
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34 Kommentare zu „Nachgedacht…

  1. Also ich kriege bei meinen seltenen Autobahnfahrten die Krise angesichts von Tiertransporten. Tiere dürfen überhaupt nicht durch die Gegend gekarrt werden. Einmal in einem Stau bin ich völlig ausgetickt und habe den Fahrer eines Transporters angeschrien, weil er kein Wasser für die panischen Tiere dabei hatte. Er konnte sicher am wenigsten dafür, aber ich habe verlangt, dass er wenigstens an der nächsten Tankstelle Wasser besorgt. Ob ihn das länger als 5 Minuten beeindruckt hat, weiß ich nicht.

    1. Glaube nicht, es ist völlig normal, dass es weder Wasser noch Futter gibt… Als LKW Fahrer muss man da auch ziemlich abgebrüht sein… Man hat immer die Chance nein zu sagen zu so einem Job.

  2. 👏🏼👏🏼👏🏼
    Ich frage mich schon lange, weswegen Tiere in solchen Transportern über den halben Kontinent gekarrt werden müssen.
    Der Mensch in seiner Gier nach Profit, es ist nur noch schlimm!

  3. Deinem letzten Kommentar hier kann ich nur Zustimmen, denn ist wirklich so und widert auch mich oft an.
    Alles dreht sich inzwischen nur noch ums Geld und Geschäfte machen💰, wobei und wodurch Lebewesen aller Art immer wieder auf der Strecke bleiben… Oftmals schreckliches erleiden müssen…

  4. Einfach aufhören Fleisch zu essen oder zumindest weniger, wer es nicht ganz schafft. Aber bei jedem Bissen daran denken, welches Leid man da gerade mitisst.

    1. So lange das den meisten Menschen aber einfach egal ist, wird sich das nicht ändern. Verfolge ja auch öfter so Diskussionen in Foren, da ist der eigene Hund quasi heilig, aber Nutztiere quälen wird als völlig normal empfunden.

    2. Wir züchten auch Tiere und wir verdienen Geld damit, wenn sie geschlachtet werden und andere Menschen ihr Fleisch essen.
      Obwohl unsere Schweine draußen leben, sich im Dreck suhlen können und viel Platz zum herumlaufen haben, dürfen wir sie nicht als „Bio“ vermarkten. Irgendeine EU Vorschrift ist dagegen. Als Ferkel bekommen sie nämlich auch Kraftfutter.
      Das ist bei Bio verboten.
      Bei Bio ist aber nicht Vorschrift, dass Tiere artgerecht gehalten werden.
      Das ist das Prinzip des bürgerfeindlichen Wahnsinns EU!
      Pro Jahr geben wir etwa 5-6 Highland Rinder, 12-20 Lämmer und seit diesem Jahr regelmäßig ein Schwein alle 2 Monate zum Schlachter geben.
      Der Transport zum Schlachter erfolgt in einem kleinen Anhänger mit frischem Stroh.
      Dauert je nach Wetter und Fährverbindung max. 3-4 Stunden.
      Aber wir ernähren eben nicht die ganze „Fleisch darf nichts kosten!“-Welt, sondern Menschen, die herausragende Qualität zu schätzen wissen.
      Ja, ich finde auch, dass wir dringend darüber nachdenken sollten, wie wir uns ernähren.
      Und ob dieser ganze Billigfraß vom Discounter wirklich das ist, was wir an künftige Generationen weitergeben wollen.
      Aber ich halte es für falsch, den Verzehr von Fleisch generell zu verdammen, nur weil ein Schweinekotelett für die Masse mittlerweile billiger sein muss als eine Ration Hundefutter für die ganze Woche.
      Und nein, auch wir essen nicht jeden Tag Fleisch. Es muss nicht sein.
      Liebe Grüße von den Inneren Hebriden 😘

      1. Nun ja mein Ding wäre das auch nicht, Tiere, die ich selbst aufgezogen und versorgt habe, dann in den Hänger zu laden mit der Gewissheit, dass sie auf dem Schlachthof landen. Spätestens da fängt das Adrenalin an zu kochen, die Tiere sterben quasi vorher schon ein wenig… vor Angst.
        Als ich Kind war gab es vielleicht zwei Mal im Monat Fleisch, grundsätzlich nur aus eigener Schlachtung, also Kaninchen oder Huhn… Ich mochte beides nicht essen, weil ich die Tiere eben kannte.
        Wenn man Tiere züchtet, vermarktet, was auch immer, sollte man vielleicht direkt auf dem Hof schlachten (so war das bei uns früher auf allen Höfen üblich). Der „Bauer“ züchtet, schlachtet, verarbeitet und verkauft… Alles direkt vom Hof. Bei uns hat früher quasi das ganze Dorf die gleiche Kuh gegessen… Ausser mir…
        Ich esse bis heute weder Schwein, noch Rind, aber ich muss nicht ständig durch die Gegend laufen und Fleischesser missionieren. Der Mensch ISST seit jeher Fleisch, das wäre nicht das Problem, aber mittlerweile FRISST der Mensch maßlos, will auch möglichst nichts dafür bezahlen und darum gibt es Massentierhaltung.
        Ich finde es eine Schande, dass in einem Land wie Deutschland Schweine auf engstem Raum im Hochhaus gestapelt werden… Rinder, die hier, trotz Dumpingpreisen, nicht verkauft werden, werden lebendig, ohne Wasser selbst bei größter Hitze bis nach Ägypten gekarrt, weil die Schlachtung dort billiger ist… Da könnte ich kotzen, solche Bilder kriegt man nicht mehr aus dem Kopf. Von den Pferden ganz zu schweigen… Kleine Fohlen werden ihren schreienden Müttern entrissen, in der Hänger geprügelt und durch ganz Europa gekarrt… Sorry, mir ist schlecht…

        1. Ja, ich gebe dir in nahezu allen Punkten recht.
          Das Thema Hofschlachtung würde ich aus genau den von dir angesprochenen Gründen auch gern in Erwägung ziehen.
          Aber da gibt es selbst ohne EU ab 2019 für uns so extreme Hürden zu überspringen.
          Bei aller Tierliebe muss es auch noch ein wenig wirtschaftlich bleiben.
          Seltsamerweise gelten diese Vorschriften für Jäger, die Rotwild schießen und vermarkten, nicht. Denn die Biester sind ja schon tot… Begreif mir einer den Behördenwahn…

            1. Theoretisch würde das wohl genehmigt werden, ja. Pervers, oder? Wie so vieles.
              Ich rege mich nicht darüber auf, dass meine Schweine, Lämmer und Highlander rüber auf die große Insel zum Schlachter müssen. Denen geht es wirklich nicht schlecht!
              Ich rege mich auf, dass die ach so zivilisierte westliche Welt die Augen davor verschließt, dass TÄGLICH!!! hunderte Hektar Regenwald abgebrannt werden, damit dort künftig Rinder für McDonald‘s Burger mit zu vielen Tieren auf zu wenig Fläche stehen, diese vollkacken, der Boden die Kacke aber gar nicht aufnehmen kann und die Biester dann mit genmanipuliertem Soja fettgefüttert werden.
              Je früher so eine bedauernswerte Kreatur zum Cheeseburger wird, desto höher der Profit für das Sternerestaurant mit den zwei goldenen Bögen!

              Ich rege mich auf, weil die ach so zivilisierten Menschen sich NULL Gedanken darum machen, warum Fisch so unerschwinglich geworden ist.
              Schon mal darüber nachgedacht, dass es eben doch nicht so eine glänzende Idee zu sein scheint, Fabrikachiffe mit 20 Kilometer langen Schleppnetzen über die Weltmeere fahren und alles dortige Leben systematisch zerstören zu lassen?
              Es gab bisher nur eine einzige Spezies auf der Erde, die es geschafft hat, pro Tag (!) mehr Arten auszurotten, als je katalogisiert und dokumentiert werden können.
              Ich bin weiß Gott nicht stolz darauf, dieser überflüssigen Spezies anzugehören.
              Aber ich bin überzeugt, die große alte Evolution hat längst einen anderen Plan.
              Die Zeit steht auf ihrer Seite…

              1. Ich stimme dir da vollkommen zu, der Natur ist leider ein gravierender Fehler unterlaufen, sonst hätte sich die Menschheit nicht durchsetzen können, aber was man geschaffen hat kann man ja auch wieder vernichten…
                Um so mehr bewundere ich ja deinen scheinbaren Optimismus in diese jene Welt noch Kinder zu setzen… Würde ich persönlich heutzutage auf gar keinen Fall mehr machen. Für welche Zukunft denn?…

                1. Es gibt immer eine Zukunft, liebe JanJan. Immer.
                  Wir müssen nur versuchen, unsere Kinder dahin zu erziehen und zu motivieren, es ein klein wenig besser zu machen als viele vor ihnen.
                  Sei nicht so pessimistisch. 😘😘

                    1. Meine Großeltern haben den 2. Weltkrieg überlebt. Ich vermag mir nicht vorzustellen, was sie durchgemacht haben. Großvater musste als Jude vor dem irren Österreicher fliehen, um sein Leben zu retten.
                      Eine Menge seiner Verwandten verschwanden einfach über Nacht und wurden vergast.
                      Und doch verliebte er sich in eine tolle Frau und bekam in einer sehr schwierigen Zeit eine Tochter mit ihr.
                      Meine Mutter.

                      Wenn ich mir mal ansehe, auf welch exorbitant hohen Niveau wir heute zu jammern wagen, dann frage ich mich schon manchmal, ob wir wirklich noch ganz dicht sind…

                    2. Ich finde die derzeitige Situation ist mit damals nicht zu vergleichen Cami. Hass und Verfolgung gab es unter Menschen immer schon, daran hat sich nichts geändert. Aber die Umwelt war nie so kaputt wie heute, die Überbevölkerung war nie so extrem, es gibt einfach viel Dinge, die zusätzlich alles erschweren und dafür wird es irgendwann keine Lösungen mehr geben. Man kann vielleicht einen Krieg beenden und neu aufbauen, aber Umweltkatastrophen wird man eben irgendwann nicht mehr aufhalten können, schneller als wir das jetzt noch wahrhaben wollen… Das einzige Gute daran… Sie werden alle hinwegraffen…Da nutzt dann keine Macht, kein Geld und keine Beziehungen mehr… Irgendwie auch tröstlich…

                    3. Ich bewundere Einstein. Habe mich immer gefragt, wie es angehen kann, dass ein einzelner so gewaltig aus der Masse herausragen kann.
                      Er sagte einmal:
                      „Ich weiß nicht, mit welchen Waffen die Menschen im 3. Weltkrieg kämpfen werden, aber im 4. gehen sie mit Steinen und Knüppeln aufeinander los.“
                      Ja. Es gibt zuviele von uns auf einem viel zu klein gewordenen Planeten.
                      Ja. Ich bin eine dumme, egoistische Kuh, weil ich mich erdreiste, noch weitere Schreihälse in diese Welt zu setzen.
                      Aber weißt du was, JanJan?
                      Ich sehe keine andere Chance, das Ruder noch herumreißen zu können.
                      Nachweislich war die „Umwelt“ schon viele, viele Male auf der Erde so kaputt, dass viele Arten es nicht überleben konnten.
                      Lange, bevor homo sapiens ins Spiel kam, hatte die gute alte Tante Evolution schon so viele Mut- und Kraftproben zu bestehen…
                      Weißt du, nicht der Mensch ist das Problem. Die, die ihn regieren, die sind es.
                      Und das möchte ich meinen Kindern vermitteln.
                      Niemals etwas hinnehmen, nur weil es einer „von denen“ so verlangt. Immer, immer alles hinterfragen!
                      Nur so kann es Hoffnung geben.
                      Ich drück dich
                      Cami 😘😘

                    4. Für mich ist der Mensch nichts anderes als eine Spezies unter vielen und jede Spezies auf dieser Welt hat seine Zeit… Sie kommen und gehen und auch für den Menschen wird es irgendwann keinen Lebensraum mehr geben (dafür hat er selbst gesorgt)… Ich hoffe neue, bessere Arten werden irgendwann die Erde bevölkern, Lebewesen, die es verdient haben. 😌

        2. Und übrigens landen unsere Tiere nicht auf einem industrialisierten Schlachthof. Sie kommen zu einem kleinen Schlachter, der nur so viele Tiere annimmt, wie er auch verarbeiten kann.
          Nur mal so… 😘

  5. Ich wurde zum Vegetarier, nachdem ich im Hochsommer auf der Autobahn, zwei Stunden lang, neben einem zweistöckigen Schweinetransporter im Stau stand. Die Schreie der Tiere, ihre blassen Körper voller Wunden, ihre geschwollenen Augen mit denen sie mich anstarrten werde ich nie vergessen.

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