So ist es…

Quelle: Facebook

Findet man leider sehr selten.

Schöne Woche euch 😊

6 Kommentare zu „So ist es…

  1. Wie wahr! Da habe ich im Zusammenhang mit der Erkrankung und dem Tod meiner geliebten Ehefrau einige sehr aufschlussreiche Erfahrungen mit „guten Freunden“ gemacht, die sofort auf Tauchstation gegangen sind, als sie von der Tragödie erfahren haben. Dann noch die Paranoiapiloten in Sachen „C“. Im Ergebnis ist von einem Kreis von ca. 50 „Freunden und Verwandten“ ein Rest von unter 10% verblieben, die noch Kontakt pflegen. Den Rest stufe ich mal als Charakterborstentiere ein!

    1. Ja das ist immer sehr schwierig, im Falle ihrer Frau glaube ich auch, dass viele Menschen einfach nicht wissen wie sie mit der Situation umgehen sollen und darum lieber den Abflug machen. Der Tod gehört zum Leben und trotzdem möchte man damit irgendwie nichts zu tun haben…

      1. Na ja, bei der Beisetzung waren noch ĂŒber 60 Personen anwesend (Schein wahren?)! So groß kann die Angst mit der Konfrontation mit dem Tod denn wohl nicht gewesen sein! Allerdings haben Sie evtl. teilweise recht, was die „besonders engen Freunde und Verwandten“ betrifft, die schon nach der Diagnose abgetaucht sind. Allerdings haben wir uns in vergleichbaren FĂ€llen stets anders verhalten.

  2. Liebe JanJan,
    gute, echte Freunde findet man selten und wenn man sie hat muss man sie pflegen. Es ist bei Freundschaft so, dass beide Seiten ein lebenlang daran arbeiten mĂŒssen, um sich nicht aus den Augen verlieren. Dann hat man etwas Wertvolles, auf was man in „guten wie in schlechten Zeiten“ bauen kann.
    Ich kenne meine beste Freundin seit ĂŒber 60 Jahren. Wir haben uns bei einer PrĂŒfung in ganz jungen Jahren kennengelernt und als wir beide die PrĂŒfung bestanden haben, sind wir uns in die Arme gefallen und erstmal wieder auseinandergegangen. Nach einigen Wochen haben wir uns dann wiedergetroffen, da wir beide im Stundentenwohnung im gleichen Zimmer gelandet sind. Von da an kennen wir uns, haben studiert, geheiratet, Kinder bekommen, Kinder groß gezogen, zwischenzeitlich haben wir uns mal nicht so intensiv gesehen, da hatten andere Dinge PriortĂ€t, aber wir haben uns nie aus den Augen verloren. Inzwischen sind unsere MĂ€nner verstorben und wir sind wieder sehr viel zusammen und unternehmen viel gemeinsam. Wir haben zur gleichen Zeit unsere MĂ€nner kennengelernt, gelacht, geweint und vieles erlebt. Das hĂ€lt zusammen. Das ist Freundschaft pur.
    Eine Freundin habe ich noch in meiner Geburtsstadt, die kenne ich noch lĂ€nger. Von der 5. Schulklasse an. Sie hat dann nach Jahren die Verbindung zu mir gesucht und gefunden. Wir sehen uns zwar wenig, aber stehen telesfonisch noch sehr aktiv in Verbindung. Ein bis zwei Freundinnen habe ich noch erlebt, die Freundschaft hat auch ĂŒber 30 Jahre gehalten, aber jetzt durch Krankheit (Demenz) nur noch locker funktioniert.
    Eine gute Freundin ist schon etwas Wert, aber, um es noch einmal zu betonen, es bedeutet auch man muss Freundschaft hegen und pflegen.
    Liebe GrĂŒĂŸe Piri

    1. Ja liebe Piri, das klingt auch richtig schön ♄. Ich freue mich sehr fĂŒr dich, dass du so gute Freundinnen hast, das ist ein großes Geschenk. Ich glaube, ich bin dafĂŒr einfach zu „anders“ und nicht wirklich dafĂŒr geschaffen. Aber, was man so nicht kennt, vermisst man zum GlĂŒck auch nicht.

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