Durchgezappt…

Fernsehen ist ja irgendwie schon langweilig geworden, da gibt es selten noch irgendwas, wo es sich lohnt hinzuschauen.

By Pixabay

Gestern habe ich mich mal wieder so durchs Programm gezappt, also alles was man frei sehen kann, streamen ist nicht, für so was würde ich kein Geld ausgeben.

A propo streamen, da sah ich erst letzte Woche eine Familie in der Schuldenfalle…Keine Kohle für die Miete, aber fünf Streamingdienste und drei Flugreisen im Jahr. Ja nee ist klar… Ist schon mal jemanden aufgefallen auf welch hohem Niveau gemeckert wird? Ich finde das mitunter ja peinlich.

Um’s Geld ging es gestern auch bei Anne Will, genauer gesagt um’s Bürgergeld. Fazit: Jaaa arbeiten lohnt sich! Aber,…. eben nur, wenn man zusätzlich Kinderzuschlag und Wohngeld beantragt. Ansonsten zu Hause bleiben, Eier schaukeln,  Bürgergeld nehmen. Wo kam das gleich noch mal her? Ach ja, war ja kein Geschenk der Politik, sondern die Kohle kommt von Leuten wie uns, die dafür arbeiten!
Also hebt gefälligst euren faulen Arsch vom Sofa!

Weiter ging es mit der Welt der Hunde, war am Anfang noch ganz interessant, wie Hunde Menschen helfen als Assistenzhunde etc… aber dann gingen wir nach Japan. Wusstet ihr, dass die Anzahl der Hundehalter dort enorm gestiegen ist? Natürlich mag es da auch normale Hundehalter geben, aber in der Sendung ging es vorwiegend um Frauen, die ihre Hunde, wie soll ich es nett ausdrücken?… Die ihre Hunde halt nicht wie Hunde behandeln, sie wurden den ganzen Tag getragen, angezogen, gestylt und was ich richtig absurd fand…die Hunde gingen mit ins Restaurant, machen meine auch, unter den Tisch und Ruhe ist. Anders in Japan, da sitzen die Hunde mit am Tisch, werden mit dem Löffel gefüttert, lecken den Teller von Frauchen ab… echt? Da hört es bei mir auf.
Die Frauen geben monatlich so 400-700 Euro aus für den Hund!
Ich bin aber auch ein verdammt schlechter Hundehalter, doch ja, ich sollte gar keine Hunde haben… Sagte mir jemand in einer Hundegruppe und alle stimmten begeistert zu. Der Grund ist simpel….meine Hunde dürfen nicht ins Bett, also jedenfalls nicht in meins…. Ich möchte mein Bett halt gerne sauber und ich brauche gaaaaanz viel Platz. Ich sag’s euch, mit so einer Aussage biste unten durch! Dann sollte man sich nämlich keinen Hund anschaffen.
Ganz ehrlich…mir gehen diese ganzen Hundemamis einfach nur noch tierisch auf die Nerven….

Zu guter letzt kam dann noch eine interessante Welt Reportage über die Bahn, nicht die Deutsche Bahn, aber eine Fahrt durch Vietnam. Hanoi war irgendwie schon extrem, es gibt keine Bahnschranken, da steht irgend jemand der ruft, wenn der Zug kommt, dann fährt der mitten durch den Markt, der Zug wird während der Fahrt noch repariert, die Leute laufen kreuz und quer auf den Schienen…. der deutsche Beamte würde gepflegt durchdrehen…. 😆
Landschaftlich gesehen war die Reise durchaus interessant.

Schöne Woche wünsche ich euch. 😎

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18 Kommentare zu „Durchgezappt…

        1. Ich schreibe auch sehr selten mal was, aber es ist mitunter schon amüsant zu lesen. Mir tun aber oft die Hunde leid, weil sie sein sollen wie kleine Menschen.

  1. JanJan, wir hatten viele Hunde, aber ins Bett durften sie niemals. Nur einmal kam ein Schäferhund unerlaubt in mein Bett. Er stieg am Fußende ein und robbte sich bis zu mir durch. Dann legte er sich ganz eng an meinen Körper, denn er hatte bemerkt, dass es mir nicht gut ging. Ich hatte über 40 Grad Fieber mit einem heftigen Schüttelfrost. Die Wärme seines Körpers tat mir sehr gut. Mein Mann wurde von dem lauten Schnaufen unseres Hundis wach, denn Hundi bekam nicht viel Luft unter der Bettdecke. Den Platz vor meinem Bett lies er sich aber nicht mehr nehmen, er bewachte mich jede Nacht.

  2. Liebe JanJan,
    bei mir durfte auch kein Hund ins Bett. Wir haben ja jahrelang unseren Sohn unterstützt, wenn er arbeiten ging, dann hat er den Hund bei uns gelassen. Dieses Vermenschlichen eines Hundes finde ich schrecklich, denn der Hund bleibt schließlich Hund und muss auch dementsprechend behandelt werden und mit einer gesunden Konsequenz klappt das auch. Dann hat man Freude an den Tieren und sie geben den Menschen auch viel zurück, sowohl bei Freud als auch bei Leid.
    Ja man wundert sich, was sich manche Hartz IV Empfänger leisten können, was sich die andere gar nicht trauen, die täglich einer regelmäßigen Arbeit nachgehen. Aber trotzdem würde ich immer sagen, Arbeiten muss man, schon in Hinblick auf die Rente ist es unbedingt erforderlich. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Viele machen sich darüber gar keine Gedanken. Ich hoffe, dass das Bürgergeld im Bundesrat scheitert. Manchmal kann man nur den Kopf schütteln und ich sehe das genauso wie du, viele meckern auf sehr hohem Niveau. Bin gespannt, wie das Problem gelöst wird. Viele Probleme werden erst zu Problemen gemacht, wie bei Strom und Gas. Ich denke, das bräuchte so gar nicht sein. Aber ich will mich lieber zurückhalten, sonst werde ich noch in eine Schublade gesteckt, wo ich nicht reingehöre. 😉
    Liebe Grüße Piri

    1. Ich bin da ganz bei dir Piri und keine Angst vor Schubladen, heute darf es scheinbar nur noch schwarz oder weiß geben zu dürfen. Den Schuh soll sich anziehen, wer ihm passt. 😊
      Das Bürgergeld wurde ja nun erstmal abgeleht, man darf gespannt sein, was nun kommt.
      Mit Sozialleistungen und auch der Rente bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es eines Tages überhaupt noch was gibt. Der Staat wirft das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster, das wird nicht endlos so weitergehen.

  3. Arbeitslosigkeit und Krankheit können jeden unverschuldet treffen. Und diesen Menschen soll man mit Respekt begegnen. Darum geht es. Arbeiten lohnt sich aber immer noch.

    Mein Hund wurde dazu über 9000 Jahre gezüchtet im Bett zu schlafen, insbesondere um die Kinder zu wärmen. Meiner verweigert sich da völlig und würde am liebsten draußen schlafen. Da hilft auch nicht, dass ich ihm von steigenden Energiekosten erzählt habe. Er bleibt stur.

    1. Arbeitsstellen gibt es momentan mehr als genug und wirklich Kranke kann man an den Fingern abzählen. Bei den meisten Kandidaten zieht sich dieses nicht arbeiten durch’s ganze Leben, das ist eine Sache der Einstellung. Ob sich arbeiten lohnt sollten am Ende die Menschen beurteilen, die sich jeden Tag krumm buckeln.
      Respekt und Unterstützung verdienen definitiv die Menschen, die wenigsten 35-40 Jahre durchgehend gearbeitet haben! Es kann nicht sein, dass sie den gleichen Betrag kriegen wie junge Leute, die nie was geleistet haben!

      Hunde wurden nicht gezüchtet, um im Bett zu schlafen, sondern der Mensch hat diese wärmende Eigenschaft für sich ausgenutzt, was mit Sicherheit damals für beide Seiten ein Vorteil war.

      1. Bei Samojeden ist dadurch ihre sehr freundliche Art geblieben und die Liebe zu Kindern. Nebenher konnte/kann man sie noch vor den Schlitten spannen. Aber es sind völlig andere Hunde als bspw. Huskys. Samojeden kann man bspw. auch nicht länger alleine lassen. Das Bett zu teilen gehörte tatsächlich zu ihren Hauptaufgaben.

        Doch, es betrifft viele ältere und kranke Menschen. Die machen ein Großteil aus. (Quelle: ein hoher Beamter aus dem Arbeitsamt, den ich kenne)

        1. Ich sagte ja ältere Menschen, die lange gearbeitet haben, gehören unterstützt.

          Ich bin u.a. Hundetrainerin / Hundeverhaltenstherapeutin, kenne also auch durchaus den Unterschied von Samojede und Husky… 😉

          1. Meiner ist ansonsten die glückliche Ausnahme. Kann alleine zuhause bleiben und ist weder Ausreisserkönig, noch hat er Jagdtrieb. Er gehört zu den 30% Samojeden, die ohne Leine laufen und abrufbar sind. Das ging schon nach 3 Monaten Training mit Laufleine.
            Dafür ist er sehr eigen und liegt am liebsten im Garten. Er würde da auch schlafen, wenn es nicht ein Stück Käse als Betthupferl gäbe. Ins Bett kommt er aber auf keinen Fall. Viel zu warm. Höchstens dann und wann auf die Couch (extra in weiß gekauft) zum kuscheln.
            Wir lieben ihn so stur und unabhängig wie er ist.(hören muss er trotzdem)

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