Co-Autisten….

Heute morgen schaute ich ja – wie jeden Morgen – so in den Kühlschrank… Voller Entsetzen musste ich leider MAL WIEDER feststellen: Da stimmt doch was nicht!  Genau, die Butter stand nichts links, sondern rechts!  Katastrophe, wie ich das hasse!

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Canis lupus familiares autisticus

Oder die Frage: Gibt es Autismus bei Hunden?
Wir alle wissen ja auch unsere Hunde leiden mitunter an psychischen Störungen.
Da gibt es die Hibbelhunde, die Hyperaktiven, die ständig unter Strom stehen.
Die Ängstlichen, die alles fürchten, nichts und niemandem trauen, meist infolge traumatischer Erlebnisse.
Die Depressiven, die teilnahmslos in der Ecke liegen und sich aufgegeben haben.
Die Aggressiven, die oftmals aus Angst um sich beissen.
Und und und…

Alles recht menschlich oder?

Warum also soll es nicht auch autistische Hunde geben?

Es gibt ja diese Hunde, über die sagt man auch….  Oh der ist so anders…
Schon als Welpe hat er sich lieber zurückgezogen, hat sich lieber alleine mit etwas beschäftigt und auch heute hat er sich im Grunde nur SEINER Familie angeschlossen, ignoriert gerne alles um sich herum. Andere Hunde? Interessieren ihn nicht, selbst, wenn fröhlich gespielt wird, sitzt er einfach am Rand… Allein, aber,  scheinbar trotzdem nicht einsam. Manchmal sitzt er so gedankenverloren da und starrt völlig ruhig vor sich hin. Oder er steht ewig vor einem einzigen Grashalm, kann ihn in aller Ruhe von allen Seiten untersuchen. Er schaut versonnen in die Ferne, mit dem Kopf ganz woanders… Da hilft kein rufen und kein winken…
Schmusen, knuddeln… Hmmm kurz bitte, dann ist Hund weg…  Entzogen der liebenden Hand…
Er ist sogar geräuschempfindlich und lichtscheu?
Vielleicht möchte er auch immer nur SEIN Lieblingsspiel spielen?  Alles andere interessiert ihn einfach nicht…

Kommt uns das nicht bekannt vor?
Vielleicht kennt auch ihr einen solchen Hund? 😉

Karteikarte 3: Vorurteile „Sprache“

Schöne Gedanken zum Thema Autismus und Sprache von S.ina an denen ich euch teilhaben lassen möchte. ♥
„Ist Autismus wirklich eine Behinderung, oder nur eine Entschuldigung für Kinder, sich nicht mehr an Regeln halten zu müssen?“
Auch über diese Aussage, sollte man sich mal Gedanken machen. Warum sind wir nicht „angepasst“?
Weil wir nicht WOLLEN? Weil wir nicht KÖNNEN? Weil wir einfach nicht verstehen, WAS die Gesellschaft eigentlich von uns will, weil wir alles einfach ANDERS WAHRNEHMEN?
ICH für meinen Teil, finde MEINE Welt völlig in Ordnung und auch ich habe oft keine Ahnung, warum sie von anderen oft einfach nicht verstanden wird. Warum ICH nicht verstanden werde…

Es geht aufwärts…

Hoffe ich…  Weiter geht’s…
Diese Woche zieht sich irgendwie endlos… Zäh wie Kaugummi… Kennt ihr das, wenn man gespannt Tag X entgegen fiebert und man hat das Gefühl, dieser Tag läuft vor einem davon?  Kaum glaubt man die Zeitspanne wird geringer, folgt das Gefühl von Ewigkeit. Echt Shit…
Vom ersten Teil der Woche hatte ich ja bereits berichtet…

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Freude…

Könnt ihr euch freuen?  Also, so richtig von Herzen freuen über irgendwas?

Wie meine Stammleser ja wissen, mag ich ja zum Beispiel Weihnachten überhaupt nicht!  Okay das ist jetzt irgendwie ein anderes Thema, aber ich mag auch keine Geburtstage oder noch mehr Horror Hochzeiten! Ich mag es aber auch nicht, wenn mir jemand etwas schenkt, also so was ganz tolles ja.
Das sind ja alles so Situationen, wo man sich freuen muss…
Also, ich bin jetzt nicht undankbar oder so und natürlich freue ich mich auch über ein tolles Geschenk, wenn es von Herzen kommt. Das Problem dabei ist nur…  Es merkt niemand! Natürlich bedanke ich mich ordentlich, aber ich freue mich irgendwie so innerlich, von außen sieht man das nicht. Ziemlich doof für den, der mir was Gutes tut oder? Der denkt wahrscheinlich… Upps kam nicht so gut an… Blöde Situation, darum versuche ich so was schon mal gleich zu vermeiden, sprich tut mir bloß nichts Gutes!

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Die Sekte der Menschen, die glauben, dass Impfungen Autismus verursachen

Eine Meinung ist wie ein Sandkorn, gerät es ins Getriebe kann es durchaus alle wichtigen Maschinen zum Stillstand bringen…
Willkommen im Zeitalter der neuen alten Seuchen, die wir irgendwann erfolgreich bekämpft hatten…

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Ein Thema, dass mich immer wieder mit Wut erfüllt, ist der, einer fundamentalistischen Religion ähnelnde, Wahn der Impfgegner. Wider alle Erfahrungen und Statistiken behaupten sie allen Ernstes, dass es gut für Kinder ist, nicht gegen gefährliche Infektionskrankheiten geimpft zu werden. Sie gefährden damit nicht nur das Leben ihrer eigenen Kinder, was für sich alleine genommen schon schlimm genug ist, sondern auch alle anderen Kinder, mit denen ihre eigenen in Kontakt kommen.

Noch perfider ist die Strategie der Impfgegner, wohlmeinende Eltern mit frei erfundenen Horrorgeschichten zu verunsichern und unter ihren Einfluss zu bringen. Eine dieser Horrorgeschichten ist die Mär, dass Impfungen für Autismus verantwortlich sein sollen.

Weil es mir auch am Herzen liegt, das in der Öffentlichkeit oft verzerrte Bild des Autismus gerade zu rücken, möchte ich den folgen Artikel von Marlis Hübner (robotinabox) hier empfehlen.

Ihr findet den Artikel unter diesem Link:  Die Sekte der Menschen, die glauben, dass Impfungen Autismus verursachen

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Schönes Wochenende…. 

Und immer schön lächeln… auch, wenn es momentan so gar nicht zum lachen ist… 

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Hmmm ja, was gab es sonst so diese Woche?! Durchwachsen könnte man sagen.

Relaxt ist was anderes, einige Termine sind nicht ganz planmäßig gelaufen, einige mussten eingeschoben werden, das hat mich wieder ziemlich durcheinander gebracht. Dahin schwindet meine Tiefenentspannung vom Urlaub….

Wir hatten uns ja eigentlich vorgenommen arbeitsmässig etwas kürzer zu treten, jetzt stecken wir doch schon wieder im Stress, macht mich momentan gerade etwas traurig, habe so das Gefühl ich verpasse den schönen Herbst… Ganz ätzend…

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Der Autist als Ersatzfreund…?? 

oder auf der Ersatzbank….

Okay wie ihr ja wisst lege ich keinen besonderen Wert auf persönliche Freundschaften und so was, weil ich eh weiß, das funktioniert bei mir einfach nicht.

Jedoch hatte ich ja in den letzten zwei Jahren so eine kleine Gruppe von Frauen als lockere Bekannte, mit denen ich ab und zu mal was unternommen habe, hatte ja einige Male darüber berichtet.
Auch, dass es in der Gruppe eine Frau gab, mit der ich mich doch ziemlich gut verstanden habe und wo ich ein bisschen das Gefühl hatte das ist was BESONDERES…
Ich war gerne mit ihr zusammen, wir haben was unternommen, konnten zusammen lachen und auch über einiges reden. Eine zeitlang hatte ich das Gefühl, da entwickelt sich was….

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Markttag…. 

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Gruß aus Belgien.

Es ist Mittwoch, hat gut gepasst, da ist hier Markt. Hatte heute morgen erst noch überlegt, ob ich hingehen soll, richtig Lust hatte ich nicht, aber Obst und Gemüse ist da einfach super lecker und frisch, also durchbeissen und los.
Kaum angekommen war mir schon klar, es war keine so gute Idee… Der Markt war einfach proppevoll!
Hätte mir klar sein müssen, tolles warmes Wetter, wollte natürlich jeder nochmal ausnutzen.

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Das Glück dieser Erde…

… liegt eben doch auf dem Rücken der Pferde 🙂 Zumindest für mich… Es ist so wunderbar entspannend, schon allein mit Pferden zusammen zu sein… reiten ist die Krönung… ein Verschmelzen von Mensch und Tier, die Wärme zu spüren, den Pulsschlag des Pferdes… soooo schön… DAS macht MICH glücklich. ❤
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Gedankenbilder…

Der ein oder andere weiß es ja vielleicht, Autisten denken oftmals alles in Bildern, der eine vielleicht mehr, der andere weniger.
Ein Zustand der nicht schlimm ist, so lange Gedanken langsam, geordnet und sortiert ankommen.
Habe ich viel im Kopf, wird das ganze schrecklich und chaotisch.
Stellt es euch wie folgt vor: Jeder Gedanke bekommt ein Bild, dies lege ich sozusagen im Hirn auf den Tisch, denke darüber nach, treffe eine Entscheidung und packe das Bild weg.
Klingt einfach oder?

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Hundegeschichten… Wie ich auf den Hund kam…

Heute starte ich mal eine neue kleine Serie von Hundegeschichten, stelle euch mal meine vierbeinigen Gumminasen vor, welche mich so bisher durch mein Leben begleitet haben, wie sie zu mir kamen und was wir so zusammen erlebt haben. Dabei beschränke ich mich erst einmal auf die Hunde, die mir gehörten, also meine eigenen, denn zeitweilig lebten hier ja auch noch Urlaubs- und Pflegehunde, sowie Hunde in Ausbildung.
Damit das ganze etwas lesbar bleibt, werden es kurze, abgeschlossene Geschichten werden, die man auch später kreuz, quer und durcheinander lesen kann.

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Heute beginne ich einfach mal kurz beim Urschleim… Sozusagen…  zur Einleitung…

Wie ich auf den Hund kam…

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Willkommen in Absurdistan…

Die Absurdität meiner Verhaltensweisen aus Sicht des „Durchschnittsbürgers“ ist mir mitunter schon bekannt / bewusst, also so rein vom Verstand her, nur ändern kann ich es trotzdem nicht, auch, wenn mir mein Verstand (so nach Stunden) oder auch mein Mann, so hinter manchen Situationen verklickern, dass ich mal wieder den Vogel abgeschossen habe…
Dinge, Situationen wiederholen sich immer und immer wieder.

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Der Film des Lebens

Ist das Leben nicht manchmal wie ein Kinofilm, den man wieder und wieder gesehen hat?
Es gibt nichts neues mehr, keine Überraschung, alles kennt man, jede Szene ist voraussehbar, jeder Dialog x-mal gesprochen.
In Gedanken drifte man mehr und mehr ab in andere Welten, möchte sich los lösen, frei sein im Kopf, im Herzen… die Schwingen erheben und einfach aufsteigen ins Nichts… AUSSTEIGEN…
Dann kommen Momente, wo man sich fragt: Möchte man diesen Film WIRKLICH noch 100x sehen oder reicht es nicht langsam?!

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