Der kleine Hund… 

Der kleine Hund am Straßenrand,
die Sonne fast sein Fell verbrannt 

Versteht die kleine Welt nicht mehr, 
geliebte Menschen brachten ihn hierher 

Ganz aufgeregt war er vor Freude 
bestimmt ein neues Spiel kam heute 

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Menschen… 

Ein kleines Mädchen, fad und blaß,
sie schleicht sich an das letzte Faß 

Das letzte Wasser rauszupressen,
vom Durst ist sie schon ganz zerfressen 

Hat kaum noch Kraft, um recht zu stehen 
die Augen hoffnungslos aussehen 

Da kommt der Sheriff wutentbrannt, 
schlägt ganz schnell weg die kleine Hand 

Ein Gauner sei sie und ein Dieb 
verpasst ihr gleich den nächsten Hieb

Jaaaa er ist für seinen Job geboren, 
doch Menschlichkeit schon lang verloren 

Das Kind schleppt sich in’s Abendrot, 
und nach zwei Tagen war sie tot… 

©by JanJan 

by Pixabay

Dieses Gedicht KANN man wörtlich nehmen, MUSS man aber nicht, denn es erlaubt durchaus Interpretation. 

Im Grunde stehen diese Zeilen für alle Menschen, die auf irgendeine Weise zum Opfer wurden und anstatt Hilfe zu bekommen von der Obrigkeit nochmals zum Opfer gemacht werden! 

HILFLOS… ALLEIN GELASSEN… 👤

Der Baum… 

By JanJan

​Unter diesem alten Baum,
hat‘ ich einen großen Traum 

Die Welt, sie sah so friedlich aus, 
ein jeder Mensch hat‘ ein Zuhaus‘

Er war zufrieden mit seinem Gut,
erzürnte nicht des Nachbarn Wut 

Man nahm sich einfach in den Arm, 
und tief im Herzen ward es warm 

Der alte Baum, doch könnt er sprechen, 
dem ganzen Wald das Herz würd‘ brechen 

Sah so viel Hass und Krieg und Neid, 
bringt über Menschen nichts als Leid 

So steht er stumm und traurig da, 
wirft seine Blätter Jahr für Jahr 

Wenn Menschen nicht mehr Träume brechen, 
vielleicht beginnt auch er zu sprechen 

by JanJan 

Von weither…. 

Von weither bin ich angekommen,
hab fast den falschen Weg genommen.

Zum Glück stand da ein großes Schild,
darauf zu sehen ein leuchtend Bild.

Doch was es war, ich sah es nicht,
zu sehr geblendet von dem Licht.

Ich flog dagegen, volle Suppe,
ach Sch**** doch drauf, ist alles schnuppe.

Der Weg war wohl zu Ende dort, 
dann flieg ich halt zum nächsten Ort…

Mit diesem anspruchsvollem Kunstwerk meiner geistigen Ergüsse wünsche ich euch eine geruhsame Nachtruhe 🙂

Herbst…

by JanJan
by JanJan

Es pfeift der Wind . . .

Es pfeift der Wind. Was pfeift er wohl?
Eine tolle, närrische Weise.
Er pfeift auf einem Schlüssel hohl,
bald gellend und bald leise.

Die Nacht weint ihm den Takt dazu
mit schweren Regentropfen,
die an der Fenster schwarze Ruh
ohn` End eintönig klopfen.

Es pfeift der Wind. Es stöhnt und gellt.
Die Hunde heulen im Hofe.
Er pfeift auf diese ganze Welt,
der große Philosophe.

Christian Morgenstern
(1871-1914)

by JanJan
by JanJan

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Wünsche euch einen wunderschönen Sonntag 👋 😘 

Aus der Praxis…

Schmerzen quälten sie, mal wieder, für Anke war dies nichts neues. Meist hielt sie es einfach aus, versuchte so gut es ging damit zu leben, ab und zu gönnte sie sich auch ein Schmerzmittel, um wenigstens einmal durchschlafen zu können.
Mittlerweile half jedoch einfach nichts mehr, ihr Rücken brannte, ihre Muskeln waren verspannt, sie wusste bis dahin nicht einmal, dass sie so viele davon hatte, das Laufen wurde zur Tourtur. Es half nichts, sie musste zum Arzt.

Missmutig machte sie einen Termin für den nächsten Tag und konnte schon allein vor Aufregung nicht schlafen.
Das Wartezimmer war zum bersten voll, überall Stimmen, dazu Musik und Hitze, die Luft zum schneiden, es war unerträglich… eng… zu eng, einfach zu erdrückend.
Ankes Atem wurde schneller, die ersten Schweißtropfen bildeten sich auf ihrer Stirn und suchten sich langsam einen Weg über ihr Gesicht, sie spürte wie sich selbiger rot verfärbte und sie bekam den Eindruck in ihren eigenen Sachen zu ersticken.

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Mein Name ist…

Mein ICH, das ist mein Lachen,
verrückte Sachen machen.

In Sonnenschein getaucht die Welt,
weil mir das Leben so gefällt.

In allem etwas Gutes seh’n,
auf Drahtseil über Wolken geh’n.

So unbeschwert sein, wie ein Kind,
für jegliche Probleme blind.

Mein ICH, das ist mein Weinen,
ganz schmerzvoll und alleine.

Zieh mich zurück ins Kämmerlein,
bleib nur mit meinem Schmerz allein.

Ein Niemand darf die Tränen seh’n,
ist meine Welt am untergeh’n.

Wo eben noch die Sonne war,
ist nun vom Guten nichts mehr da.

Nur schwarze Wolken dunkel, schwer,
die Welt da draußen sinnlos, leer.

Bin ganz in einer Macht des Bösen,
wo nur der Tod kann noch erlösen.

Mein ICH und ICH, geliebt, gehasst,
sich einen Augenblick verpasst.

Auch gehen sie den gleichen Weg,
so trennt sie doch ein schmaler Steg.

Und doch sind sie stets beide da,
Ihr Name einfach.. BIPOLAR…

by JanJan

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Lebensfreude…

Die Wiese wird schon langsam grün,
die Blumen fangen an zu blühen.

Die Sonne strahlt in voller Pracht,
das Tageswerk ist auch vollbracht.

Für heut lass ich die Seele baumeln,
in Glücksgefühlen möcht ich taumeln.

Ein Kaffee grad mich glücklich macht,
die Freude ist ganz schnell gemacht.

Zufriedenheit macht sich gleich breit,
im Grunde bin ich jetzt soweit.

Ich packe meine Hunde ein,
schieb schnell noch eine Schocki rein.

Dann geht es raus in die Natur,
DAS nenn ich Lebensfreude pur.

by JanJan

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Schmerz…

In meinem Herzen ist es leer,
mir fallen die Gedanken schwer

Die Seele nur noch bitter weint,
die Zukunft hoffnungslos erscheint

An manchen Tagen ist es schwer,
das Leben scheint so sinnlos leer

Die Träume mehr und mehr verblassen,
beginne stets mich mehr zu hassen

Gefühle nur noch auszuschalten,
Realität nur auszuhalten

 
Ich trenne mich, ich will dich haben
der Schmerz ist nur sehr schwer zu tragen

 
So schalte ich ab und mache dicht
… werd warten auf das Sonnenlicht…

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