Unterwegs…

Heute machen wir noch mal einen kleinen Ausflug in’s wunderschöne Thüringen und zwar… nach Eisenach.

Eisenach ist die sechsgrößte Stadt Thüringens, man bezeichnet sie auch als Wartburgstadt oder Lutherstadt.

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Unterwegs…

Heute wird es adelig, wir begeben uns zu Schloß Neu Barenaue

1857-1862 ließ die Familie von Bar, angehörig eines niedersächsischen Adelsgeschlechts aus dem Uradel des Osnabrücker Landes, dieses zweistöckige Herrenhaus im englisch-herrschaftlichen Landhaus-Stil, unterhalb des Kalkrieser Berges, erbauen.
Das Geschlecht von Bar wurde bereits 1204 urkundlich erwähnt.

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Unterwegs…

Heute nehme ich euch mit in kleine Städte und Dörfer der Rhön, wenig bekannt, aber historisch interessant, eine wunderschöne Gegend und ein Stück deutsch-deutscher Geschichte.

Vacha eine kleine Stadt in der Rhön, gelegen an der Werra, die älteste Stadt Süd-Thüringens.  Bereits 817 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt, ihr Ursprung liegt wohl in einer Besiedlung der Kelten.

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Berliner Hundegeschichten…

Hunde in Berlin

Bitte Anleinen, sonst besteht Totschlaggefahr.

Friedrich der Große nutzte seine Tiere als Wärmflasche, genervte Bürger wollten alle Vierbeiner totschießen, Maulkörbe wurden gefordert: Die Geschichte einer Stadt ist auch immer die Geschichte ihrer Hunde.

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Die Geschichte einer Stadt und ihrer Hunde…

Das Leben des Carlisle Cullen

Es begab sich im Jahre 1640, als Carlisle Cullen als Sohn eines anglikanischen Pastors das Licht der Welt erblickte, seine Mutter starb bereits bei der Geburt und so nahm sein Schicksal seinen Lauf.
Es war eine schwierige Zeit, England befand sich im ständigen Bürgerkrieg, in Europa tobte der Dreißigjährige Krieg.
Carlisle wuchs auf inmitten fanatischer und vom Hass geprägter Gläubiger, sein Vater machte Jagd auf vermeintliche Hexen und Dämonen und liess diese gewaltsam hinrichten. Der Hexenwahn in dieser Zeit ist grenzenlos und forderte schätzungsweise bis zu 9 Millionen Opfer!

1663, mit gerade mal 23 Jahren musste Carlisle das Amt seines Vaters übernehmen, da sein Vater zu alt wurde, doch so zu sein wie sein Vater, entsprach nicht seinem Glauben und seinen Vorstellungen. Er wollte keine unschuldigen Menschen dem Feuer opfern, was ihn interessierte waren echte Vampire.

Von Neugierde getrieben begab er sich in Londons Abwasserkanäle, wo die Vampire der Stadt lebten. Doch es passierte, was er nicht erwartet hatte, er wurde von einem alten Vampir gebissen. Dem Tode nur knapp entkommen, weil sich Menschen nährten und der Vampir von ihm ablassen musste, schleppte er sich in ein Versteck im Keller, aus Angst nun selbst hingerichtet zu werden.

Einsam und allein litt er Höllenquallen, das Verlangen nach Menschenblut war riesig, aber er verabscheute nach wie vor den Gedanken unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen. Er mied die Menschen und verbrachte die meiste Zeit in einem Versteck. Die Zeit hungerte ihn aus, bis ihm klar wurde, dass auch ein Vampir als sogenannter „Vegetarier“ überleben konnte, indem er sich am Blut von Tieren bediente, jedoch nie mehr, als er wirklich brauchte, denn auch diese Geschöpfe wurden von ihm respektiert.

Cullen war sehr kultiviert, belesen und überaus intelligent, bald bereiste er Europa, besuchte Universitäten, wo er sich sehr viel Wissen aneignete. Er studierte Musik, Naturwissenschaft und Medizin. In der Medizin fand er schließlich seine Berufung! Er wollte Menschen Gutes tun, Leben retten und damit auch einiges wieder gut machen, all der Dinge, die sein Vater verbrochen hatte.

Während seines Aufenthaltes in Italien traf er schliesslich auf die VOLTURI, ein Clan von Vampiren, die ebenfalls sehr kultiviert waren. Einige Jahrzehnte soll er dort verbracht haben, aber die Volturi wollten sein Leben als Vegetarier nicht akzeptieren und so verliess er die Familie eines Tages wieder.

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Carlisle war sehr einsam, „Das Leben des Carlisle Cullen“ weiterlesen

Die Geschichte von dem Lebkuchen

Die Geschichte von dem Lebkuchen

Das ist nun schon viel hundert Jahre her, da hat in Nürnberg, der berühmten Stadt , ein dicker runder Bäckermeister gewohnt.
Aber nicht nur aufs Backen verstand er sich, er war auch ein grundguter Kerl. Das Herz tat ihm immer weh, alle Jahre, wenn es auf Sankt Nikolaustag oder Weihnachten zuging.
„Du liebes Christkind“, brummelte er, „was soll ich diesmal nur Leckeres backen, dass du es den Kindern bringst? Immer Brot und nur Brot und nichts als Brot, das geht doch nicht! Ach, was mach ich nur, ich armer, dicker, runder Bäckermeister?“
Er besann sich hin, besann sich her. Dann aber – die Hagebutten wurden schon rot und die Haselnüsse braun und der Wind schüttelte die Kastanien von den Bäumen – kaufte er sich ein Notizbuch, packte seine Siebensachen und befahl der Katze, sie solle die Mäuse kurz halten, damit sie ihm nicht das ganze Mehl für die Weihnachtsbäckerei wegfräßen.
„Denn ich will doch sehen, was es sonst noch zu backen gibt als Brot und immer noch mal Brot.“
Er schloss die Tür hinter sich ab und wanderte hinaus in die Welt. „Die Geschichte von dem Lebkuchen“ weiterlesen