Der Fall Michael Grewe die Zweite

Ruhig war es ja geworden um Michael Grewe, es gab weder Stellungnahmen, noch sonst wichtige Kommentare nach diesem Vorfall.

Wir haben hier darüber berichtet.

Viel Kritik, viel Haue, man macht weiter wie bisher. Offenbar hat man ja auch Freunde direkt an der Front der Schreiberlinge.
Jeder kennt wohl das Dogs Magazin, viele kennen sicher auch Kynologen und Wolfsforscher Günther Bloch? Nun weiss man aber auch, dass genau diese Parteien sich wohl nicht so grün sind.

Günther Bloch wollte ja gern auch öffentlich seine Meinung kundtun… durfte aber nicht! Seine Leserbriefe bezugnehmend auf die „Schüsselaffaire“ wurden ja einfach mal eben ignoriert vom Magazin, da war nichts mit veröffentlichen…. Wieso auch? Reicht doch, wenn Grewe dort seine Meinung kundtut.

Okay so weit so gut, der Herr Bloch wollte das aber natürlich SO nicht stehen lassen und schrieb nun einen offenen Brief.

„Hundemagazin dogs tritt Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung mit Füßen!
Leserbrief-Versand (1. Versuch): Begonnen hatte alles ziemlich unspektakulaer. Mit dem banalen Versuch am 9. Mai 2013 bei der Dogs-Redaktion einen Leserbrief einzureichen. Dies in Bewortung auf deren „Exklusiv-Interview zur Schuessel-Affaere“ (Dogs 02-2013), in dem ein wie gewohnt wortgewandter Michael Grewe oeffentlich u.a. ganz explizit dazu aufrief (Zitat): „Und, ja, vielleicht wuerde ich sogar vieles aendern, wenn mir jemand zeigt wie es geht“…“Das Angebot steht“…“Zeige es mir, und ich mache es. Es muss nur moeglich sein, daraus ein Prinzip zu entwickeln, das jeder nachvollziehen kann“. Kein Problem. Wohl etwas naiv sandte ich nachfolgend woertlich wiedergegebenes Schreiben an Frau Dorn von der Dogs-Redaktion: inhaltlich bewusst deutlich formuliert, jedoch in keiner Weise persoenlich beleidigend….“

Geht natürlich noch weiter, aber da der Brief ziemlich lang ist, hänge ich ihn hier als pdf Datei an, also zum zu Hause lesen auf dem Sofa.

BLOCH-6.2013

Danke an Günther Bloch.

Und noch mal zur Erinnerung wofür der Blechnapf eigentlich gedacht ist… also ursprünglich, Angelika Bodein zeigt es euch noch mal.

HIER gibt es noch eine alte Diskussion von Bloch, Grewe, Rütter… zum Thema: „Gestatten, ein paar Fragen zur Zucht“ aus dem DOGS-Magazin.

Der „Fall“ Michael Grewe

Der Name wird jetzt vielleicht nicht allen so bekannt sein, aber den meisten Hundehaltern wird zumindest Canis ein Begriff sein.

http://www.canis-kynos.de/

Michael Grewe, ehemaliger Polizist, ist ein Hundetrainer für viele bekannt aus der Zeitschrift “Dogs” oder aus Funk und Fernsehen. Ausserdem Mitbegründer von Canis Zentrum für Kynologie, Hundeschule und Ausbildungsstätte für Hundetrainer, sowie Leiter der Hundeschule-Hundeleben. Leider… kann man nur sagen.

Am 9. Dezember 2012 ging ein Video des Herrn Grewe bzw von Canis online und ein Aufschrei durch die Menge.

 Es handelt sich bei dem Film um einen Ausschnitt aus einem Canis-Workshop für Canis-Studenten aus dem Jahr 2009.
Gezeigt wurden hierbei die Erziehungsmethoden, die Hundefreunde auf die Barrikaden trieb, wo klar zu sehen war, wie einem Hund brutal, mit voller Wucht ein Blechnapf mitten ins Gesicht geschlagen wird. Ist DAS Hundeerziehung? Ich glaube kaum!
Ich war geschockt bei diesem Anblick und fragte mich, abgesehen von psychischer Gewalt, welche körperlichen Schäden solche Hunde wohl davontragen. Kieferbruch, feine Risse im Schädel, Verletzungen am Gebiss etc? Ich kenne zumindest ehemalige Kunden des Zentrums, die nach einigen Stunden „Leinenführigkeitstraining“ anschliessend zum Tierchiropraktiker mussten wegen Verletzungen der Halswirbelsäule. Allein diese Tatsache sollte uns schon zu denken geben.

Ein Aufschrei ging durch die Menge, das Video verschwand. Man konnte annehmen, „Der „Fall“ Michael Grewe“ weiterlesen