ANNA 2…

ANNA Teil 1

Der Tag war nur leicht sonnig, angenehm, Anna genoss diese wenigen Augenblicke, in denen sie die Luft und die Natur so hautnah auf ihrer Haut spüren konnte. Es passierte in den letzten Jahren nur noch selten, dass sie raus kam, raus aus ihrem muffigen dunklen Kellerloch. Zu oft hatte sie die Gelegenheit genutzt und war einfach abgehauen… Weg wollte sie, einfach nur weit weg von diesen schrecklichen Menschen.
Im Grunde war es egal wohin, es gab ja niemanden, den sie mochte, niemanden, dem sie vertraute, sie genoss es einfach frei zu sein, umherzustreifen, sich an Blumen zu erfreuen, dem Gezwitscher der Vögel zu lauschen oder die Schönheit der Schmetterlinge zu beobachten.

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Kalt…

Im Dunklen sitzt sie ganz allein,
hört oftmals nur ihr Inneres schrei’n

Sie kann nicht schlafen, kann nicht denken,
Gefühle nicht in Bahnen lenken

Warum das alles ihr passiert,
hat sie bis heute nicht kapiert

Ihr Körper ausgemergelt schwach,
dafür die Sinne ständig wach

Der Keller einfach feucht und kalt,
die schwarzen Schatten kommen bald

Die Hände eklig, schwielig greifen,
spürt Atem ihren Nacken streifen

Doch ein Entkommen gibt es nicht,
die Seele auseinander bricht

Die Flucht in ihre eigene Welt,
ist das was sie am Leben hält

by JanJan

by Pixabay
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Goldmedaillen für deutsche Reiter, aber wie geht es den Pferden?

Danke, dass sich darüber jemand Gedanken macht und das auch mal anspricht. Mir bricht es das Herz, wenn ich beim Springreiten zusehen müsste, es ist völlig gegen die Natur der Tiere!
Deinen Satz sein Pferd zum Schlachter reiten bringt es auf den Punkt.
Tiere als Sportgeräte zu missbrauchen, ein absolutes noGo!!

Also beim Olympia jubeln vielleicht auch mal an die Tiere denken… DANKE ❤
NIEMAND sollte ein so stolzes Tier so demütigen dürfen, um sich selbst zu profilieren!

Fassaden…

Die kleine Stadt im Irgendwo,
hier wohnt Herr X und auch Frau O.

Ein feiner Vorort, auf dem Land,
die Menschen sind hier wohl bekannt.

Vertrauenswürdig, angesehen,
was sollte hier denn schon geschehen?

Da wohnt der Dr. Lüdenscheid,
und auch Herr Anwalt wohnt nicht weit.

Der Polizist gleich nebenan,
dahinter Lehrer Lindemann.

Sie alle lächeln über’n Zaun,
doch schließt die Tür vorbei der Traum.

Der Lindemann die Kinder schlägt,
derweil Herr Kuhn im Garten steht.

Herr Lüdenscheid so oft besoffen,
hat seine Frau die Faust  getroffen.

Ein jeder Nachbar weiß auch das,
doch niemand denkt zu tue’n was.

So wird geschwiegen und geprügelt,
die Kinderseele totgebügelt.

Wir sind ja schließlich feine Leute,
so war das früher und auch heute.

Ihr glaubt, das ist ja gar nicht wahr?
Vergesst es mal, ich war selbst da.

So manch Fassade, schön und rein,
könnt hinter Tür’n nicht schlimmer sein….

by JanJan

by Pixabay
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