Die Gesellschaft und ihre Moral…

Angeregt durch die Diskussion mit Erdbeertal im Beitrag BEZIEHUNGSMODELL möchte ich heute mal einiges anmerken zur Moral unserer tollen Gesellschaft…

Wir kamen ja zu dem Punkt, dass unsere Gesellschaft eben im Grunde vorgibt was moralisch ist: Zum Beispiel die monogame Beziehung!

Und an dieser Stelle fing ich an darüber nachzudenken… MIT WELCHEM Recht? Und wie ist es eigentlich allgemein bestellt mit der Moral der Gesellschaft?

Moral geht ja zurück auf das lateinische Wort MORALIS, was so viel bedeutet „die Sitte betreffend“, dies umfasst auch Handlungen, Wertvorstellungen, welche von Menschen oder eben der Gesellschaft gefordert werden.
Moral hat ja auch etwas zu tun mit Menschlichkeit, mit Respekt, mit Sitte, mit Achtung vor dem Leben und Ethos …
Moral hat immer was von ETWAS BEWERTEN….

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Die spinnen…

… die Römer… sagte doch Obelix einst oder nicht? Mittlerweile sollte man wohl eher fragen… spinnen die Belgier?? 🙄

Zum Schutz vor radioaktiven Strahlen der „defekten“ Kernkraftwerke bekommen die Belgier kostenlose Jodtabletten, bisher gab es die ja schon im Umkreis von 20 Kilometern, das ganze soll nun auf 100 Kilometer ausgeweitet werden.

by JanJan
AKW Tihange by JanJan

„Die ganze Sache funktioniert so: Radioaktiv verseuchtes Jod könnte nach einem möglichen AKW-Unfall durch Einatmen, Lebensmittel oder Wasser in den menschlichen Körper gelangen. Setzt sich die strahlende Substanz dort in der Schilddrüse fest, kann das zu schweren Krankheiten wie Krebs führen. Werden Jodtabletten frühzeitig eingenommen, können sie nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz die Aufnahme von radioaktivem Jod blockieren…“

Den ganzen Artikel darüber kann man auch im SPIEGEL lesen.

Na dann… warum sind die Menschen aus Tschernobyl eigentlich weggezogen?? Gab es keine Tabletten? Also ich empfehle ja zusätzlich noch Pudelmützen, halten garantiert die Strahlung vom Hirn ab…

In diesem Sinne viel Glück… bei der nächsten Katastrophe… 😉

Chronik der Unfälle in Tihange

Die belgische Firma Electrabel, genau DIE, welche auch das Kraftwerk in Tihange betreibt, plant nun den Fertigbau und Inbetriebnahme des Kraftwerkes in der Ukraine… welches dann Strom nach Polen liefern soll… Es gibt Dinge, da fallen einem echt nicht mal mehr Kommentare ein…

RESPEKT…

Respekt erwartest DU von mir,
obwohl du drauf bist wie ein Tier?

Pass auf mein Freund, ich sag dir was,
nicht deine Uniform schürt Hass.

Nein, dein Verhalten arrogant,
fährt jede Achtung an die Wand.

DU glaubst auch immer bist im Recht,
doch manchmal irrst du eben echt.

Verwechsle Achtung nicht mit Angst,
selbst, wenn du auch Gewalt gut kannst.

Respekt bekommt man nicht geschenkt,
auch, wenn das manche Uniform gern denkt.

DICH schützt nur der, der oben ist,
solang du seiner Meinung bist.

Führst einfach nur Befehle aus,
doch irgendwann du bist zu Haus.

Versuch einmal nur dich umzudrehen,
kannst du den MENSCH im Spiegel sehen?

Wenn nicht, dann denke einmal nach,
ob irgendwann auch kommt der Tag.

Wo DU im Sturm stehst, ganz allein
und niemand wird mehr für dich sein.

Denn ohne Uniform ist’s fakt,
ein Nichts bist du, ganz schutzlos, nackt.

Denk manchmal nach, bevor du sprichst,
ob Seelen du nicht mit zerbrichst.

Sei höflich und ein Mensch zu mir,
bekommst auch DU Respekt dafür!

by JanJan

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Die Wahrheit

Honecker im Schwimmbad… (von ???, sehe leider den Namen des Autors nicht)

Die Wahrheit-Enthüllungsstory: Wie ich einmal einen längst tot geglaubten Diktator beim sehr lebendigen Sporteln enttarnte.

Wikipedia
Wikipedia

 

„Vorgestern habe ich bei der Wassergymnastik Erich Honecker getroffen. „Ach“, sage ich zu meiner Frau, der Ingeborg, „das ist doch der Honecker“, aber ohne Brille sieht sie nicht gut, und deshalb konnte sie ’ s nicht sagen.

Als die Stunde zu Ende war und alle noch im Wasser geplaudert haben, bin ich hin zu ihm und hab gesagt: „Herr Honecker, was machen Sie denn hier?“ Der wollte allerdings nichts davon wissen. Kennt man ja: Diese Prominenten tun immer so, als ob sie ’ s nicht sind, wenn man sie drauf anspricht. Wollen ihre Ruhe haben. Kann man ja auch verstehen. Erst recht bei so einem ehemaligen Diktator. Aber ich hab nicht locker gelassen, hab sein Spiel natürlich gleich durchschaut. Ich also: „Sie hier und nicht in Chile? Auf Heimatbesuch, wie? Und dann gleich so sportlich! Respekt!“….“

 

Weiterlesen bei TAZ

Ziemlich blöd für Paul-Anton Grassner… aber irgendwie sehr schön zu lesen…

😉

 

In der Mitte…

Rein fiktiv wohne ich in einem kleinen Dorf, einer kleinen Straße, hier kennt jeder jeden,  man kennt sich lange und Klatsch und Tratsch funktionieren bestens.
Eine nette fiktive Straße, mit ebenso netten fiktiven Nachbarn, die bisher im Grunde immer sehr friedlich zusammen lebten, man grüsste sich höflich, man traf sich zusammen zum Straßenfest,  die Welt war in Ordnung,  bis…  Ja bis vor kurzer Zeit eben, als Menschen glaubten sie müssen nun ja mal irgendwo „stehen“…

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Also rechts neben mir da wohnt ja Herr Lehmann,  ein Lehrer, intelligent, ein bisschen spießig vielleicht, auf jeden Fall unauffällig, friedlich, immer nett.  Ich war überrascht, als er mir letztens beim Geburtstag seiner Frau doch erzählte, dass er ja bei der nächsten Wahl für die AfD stimmen wird. Auf die Frage nach dem WARUM antwortete er, ja weil Deutschland eine Alternative braucht, er habe Angst um die Zukunft, um die Kinder,  ist ja alles nichts im Moment.  Auf die Frage welche Ziele denn die AfD nun genau verfolgt, wusste er so recht jetzt auch keine Antwort,  aber auf jeden Fall müssten erst mal die Ausländer weg.
Die Ausländer weg…!?  So so… Wo kaufst du denn dann dein Gemüse,  wenn nicht gegenüber bei Mohammed in seinem kleinen Lädchen?? fragte ich ihn… Also Mohammed… DAS ist ja auch was anderes, der ist nett und der gehört ja zu uns!  Hmmm…  Okay….

Auf meiner linken Seite, da wohnt Markus Becker, ein junger BWL Student, etwas schüchtern und noch verpickelt, seit einiger Zeit auch verliebt in Fatima, der Tochter von Mohammed, noch auf der Suche nach sich selbst,  träumt er jetzt von Gerechtigkeit und das heißt erst mal…  den Nazis Paroli bieten.  Deswegen findet man Markus gegenwärtig fast jedes Wochenende bei irgendeiner Demo.  So ganz richtig weiß er zwar nicht, wofür die Linken nun eigentlich eintreten, aber sie sind gegen Rechts, also muss es richtig sein. Okay, dass seine neuen Kumpels dabei so aggressiv sind und immer gewalttätiger werden mag er im Grunde nicht, aber vielleicht gehört das einfach dazu, wenn man für eine Sache kämpft…  Genau so, dass man mit der Masse mal eben lautstark „Scheißbullen“ schreit und ein paar Flaschen wirft…  Kann ja so schlimm nicht sein,  machen ja alle hier!

Dumm nur, wenn man am nächsten Tag beim Bäcker die neuesten Ereignisse erfahren muss, zum Beispiel, dass ja der Christian Weber, aus dem Haus gegenüber ins Krankenhaus musste, weil er gestern bei der Demo eine Flasche an den Kopf bekommen hat…  Ja es ist schon gefährlich heute.., Polizist zu sein, muss auch die Bäckersfrau zugeben.
Markus steht nur mit rotem Kopf dabei und schweigt. Hatte er nicht beim letzten Strassenfest noch mit Christian ein Bier getrunken und rumgealbert?

Ich frage mich,  WAS passiert hier in meiner Straße?  WAS PASSIERT IN DIESEM LAND? Was hat die einst so netten Menschen so verändert und entzweit?  Aus Freunden werden Feinde…

Menschen scheinen die Orientierung in sich selbst zu verlieren, sie schlagen Richtungen ein und tun Dinge, die ihnen manchmal gar nicht bewusst zu sein scheinen. Sie kämpfen und rebellieren, ohne genau zu wissen für was oder wo das wirkliche Ziel ist.

Meine fiktive Mutter sagt, Kind du musst dich langsam entscheiden, wo du stehst….
Doch MUSS ich das??
Ich bin einfach ein Mensch mit guten und mit schlechten Seiten und ICH STEHE IN DER MITTE!
Und auch auf die Gefahr hin, dass ich irgendwann von allen Seiten auf die Fresse kriege:
Ich werde genau HIER stehen bleiben!

IN DER MITTE!

Ich wünsche mir einfach nur Sicherheit und ich wünsche mir Respekt und Akzeptanz unter Menschen, ich wünsche mir ein gewaltfreies Leben und Strafen für JEDEN, der dagegen verstösst!

 

Luft machen…

Muss ich mir einfach mal, auch, wenn ich mich normalerweise bei politischen Themen ja seit einiger Zeit lieber zurückhalte, aber die momentane Situation steht mir langsam wirklich bis Oberkante Unterkiefer!

Ich finde es auch schade, dass man heute ja nur noch sehr eingeschränkt seine Meinung äussern darf, ohne gleich in die berühmte Schublade gesteckt zu werden… egal, steckt mich hin wo ihr wollt!
Ich bin weder rechts noch links, sondern realistisch und wer mir heute noch erzählen will, es gäbe keine Probleme durch Zuwanderer, der muss entweder blind oder völlig dumm sein!
Für mich gibt es ganz klare Verhaltensregeln: Der, der kommt hat sich der bestehenden Kultur anzupassen PUNKT! Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob ich von Menschen spreche, die nun nach Westeuropa kommen oder ob ich mich in einem fremden Land aufhalte! Ich habe ja selbst fast ein Jahr im Irak gelebt und man kann eben nun mal nicht so rumlaufen als Frau, wie man das hier tut, völlig normal. Es sollte einfach klar sein: Wer die Regeln nicht akzeptiert: AUF WIEDERSEHEN! Im Grunde ganz einfach! Nur warum es nicht durchgesetzt wird ist mir ein Rätsel!
Täter, egal welcher Nationalität, bekommen ja hier in der Regel sowieso die 5., 6….. 10. Chance?! Es tut Not, dass endlich etwas geschieht!
Und die Ansprache dieser Frau Oberbürgermeisterin ist schon unverschämt und damit rede ich nicht einmal von dieser Armlänge der Distanz… ich gehe ja Menschen generell eher aus dem Weg, sondern ganz allgemein frage ich mich warum sollten Frauen, die nichts gemacht haben und hier die Opfer sind IHR Verhalten ändern?
Genauso die Aussage, als Frau nur in Gruppen rauszugehen. Hallo…?! Wo leben wir? Ich denke dabei nicht einmal an Feiern, so etwas kann ich meiden. Ich rede vom ganz normalen Alltag! Ich bin ja selbst oft, auch noch spät Abends mit der -ziemlich leeren- Bahn unterwegs -und dabei mit Sicherheit nicht aufreizend gekleidet!-, lande oft an manchmal sowieso schon gruseligen Bahnhöfen, wo man sich neuerdings lieber einmal mehr umschaut und keine so guten Gefühle hat, weil -UND DAS IST NUN MAL MEINE PERSÖNLICHE ERFAHRUNG- sich dort sehr oft junge Männer anderer Kulturkreise in Gruppen rumtreiben und ich sehr oft bereits angepöbelt (auch wenn man die Sprache nicht versteht) und angemacht, auch bereits begrapscht wurde! Und das nicht mal Mitten in der Nacht, sondern ganz normal gegen 20 Uhr!!
Muss ich mir jetzt vielleicht vorschreiben lassen, dass ich am Abend eben nicht mehr so spät arbeiten darf oder mir vielleicht noch 4 Leute zur Begleitung mitnehmen MUSS?!
Dann läuft ja wohl in diesem Lande irgendwas erheblich falsch!
Mir macht die ganze Situation schon etwas Sorgen….

Auf wen kann ich denn noch vertrauen? Auf die Polizei, die völlig überlastet, unterbesetzt und mit der Situation selbst vollkommen überfordert ist?
Auf Politiker, die scheinbar jeglichen Durchblick verloren haben und nur noch Fehlentscheidungen treffen?
Oder doch lieber einfach auf mich selbst, auf mein Gefühl?

Ist es wirklich SO schwer, dass MENSCHEN, egal welcher Nationalität, egal welcher Religion, egal welchen Geschlechts einfach wieder ein wenig RESPEKT voreinander haben! Ist dies wirklich zu viel verlangt!?

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Putins Reden an die Deutschen

Am 19. Juni 2014 fand im Russischen Haus in Berlin die Vorstellung der neuen Compact Edition statt. Im Mittelpunkt stand dieses mal in Bezug zur aktuellen politischen Lage das Thema Russland, genauer gesagt Wladimir Putin. In einer Zeit in der deutsche Medien kein gutes Haar am Chef des Kremls lassen, haben Jürgen Elsässer (Chefredakteur des Compact Magazines) und Yasmine Pazio alle Reden Putins des letzten Jahrzehnts unter die Lupe genommen. Herausgekommen ist ein Sammelband der wichtigsten Reden in wortgetreuer Übersetzung ins Deutsche, ohne Anmerkungen und aus dem Zusammenhang gerissen Aussagen. Damit bietet die Compact Edition jedem deutschen Leser die Möglichkeit sich ein unabhängiges Bild von den Aussagen Wladimir Putins zu machen.


http://www.youtube.com/watch?v=3kY6h3Fr37o&feature=youtu.be

Veröffentlicht am 23.06.2014

Den Ausführungen kann man im Grunde nichts hinzufügen.Wer ständig über Putin und die russische Politik lästert, sollte besser seinen Blick für den Rest der Welt mal öffnen. 😉

Die compact-edition-wladimir-putin kann man bei Compact bestellen.

Wladimir Putin: „Reden an die Deutschen”

Vom Selbstbestimmungsrecht gegen die Neue Weltordnung

Was der russische Präsident wirklich sagte – Originaltexte von 2001 – 2014.

Herausgegeben von Jürgen Elsässer und Yasmine Pazio

Format A5 | 120 Seiten

Lieferbar ab 19. Juni 2014

Der kalte Krieg…

… ist lange nicht vorbei.

Medien-Gigant „Russland heute“: Putins neue Propagandamaschine gegen den Westen

Von Benjamin Bidder, Moskau

Wladimir Putin geht in die PR-Offensive. Mit dem Medien-Giganten „Russland heute“ will er auf allen Kanälen die Sicht des Kreml auf die Welt verbreiten. Chefredakteur wird der Scharfmacher Kisseljow, der vor laufender Kamera über Homosexuelle hetzt – und über Deutschland.

Artikel bei Spiegel.de

Spaziergang ruft Staatsschutz auf den Plan

NSA-Skandal Prism: Spaziergang ruft Staatsschutz auf den Plan

Ein Griesheimer hat über Facebook zu einem Spaziergang eingeladen: Man wolle sich den sogenannten Dagger Complex und die „NSA-Spione“ einmal aus der Nähe ansehen. Das US-Militär rief die deutsche Polizei zu Hilfe. Die kam gleich zweimal.

Artikel lesen

Tschechiens Ministerpräsident Necas tritt zurück

Nach Korruptionsaffäre

Staatspräsident Milos Zeman hatte Necas ja bereits „durch die Blume“ nahegelegt sein Amt niederzulegen, nachdem er wegen einer Korruptions- und Abhöraffäre massiv unter Druck geraten war. Bereits mehrere Parteifreunde wurden festgenommen. Jetzt kündigte Ministerpräsidenten Petr Necas seinen Rücktritt auch als Parteivorsitzender an.

Na dann sagen wir mal: šťastnou cestu!

Zeitgeschichte

Heute, am 17. Juni gedenkt man wieder des Volksaufstandes von 1953 in der DDR.
Es war der erste antistalinistische Aufstand, bei dem das Volk auf die Strasse ging und gegen das Regime so offen protestierte.

Allein in Leipzig gehen am 17. Juni 1953 rund 40.000 Menschen auf die Straße, um gegen Unterdrückung, unbezahlbare Lebensmittel und für freie Wahlen zu demonstrieren. In den Morgenstunden verläuft noch alles ruhig, ein friedlicher Protest, doch am Nachmittag eskaliert die Situation zunehmend zu einer blutigen Machtdemonstration von Volkspolizei, Stasi und Soldaten der sowjetischen Armee.

Viele grosse Betriebe hatten bereits am Morgen die Arbeit niedergelegt. In weit über 500 Orten in der DDR kam es zu Streiks, Kundgebungen und auch zu öffentlichen Gewalttätigkeiten gegen offizielle Personen oder Einrichtungen.
Nach Schätzungen beteiligten sich landesweit 400.000 und 1,5 Millionen Menschen an dem Aufstand.

Um 14 Uhr wurde eine Erklärung des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl im DDR-Rundfunk ausgestrahlt. „Der Aufstand jedoch sei „das Werk von Provokateuren und faschistischen Agenten ausländischer Mächte und ihrer Helfershelfer aus deutschen kapitalistischen Monopolen. [Alle] Arbeiter und ehrlichen Bürger [forderte er auf, mitzuhelfen,] die Provokateure zu ergreifen und den Staatsorganen zu übergeben“, so Grotewohl damals.

Gegen 13.00 Uhr verkündeten die Sowjets den Ausnahmezustand, der auch bis zum 11. Juli bestehen blieb.
Sowjetischen Truppen zogen in Massen auf und stoppten die Proteste mit dem Eintreffen der Panzer. Zum Einsatz kamen 16 sowjetische Divisionen mit etwa 20.000 Soldaten, dazu rund 8.000 Angehörige der Kasernierten Volkspolizei (KVP).
Bundesarchiv B 145 Bild-F005191-0040, Berlin, Aufstand, sowjetischer Panzer
Bundesarchiv, B 145 Bild-F005191-0040 / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de], via Wikimedia Commons

In den kommenden Tagen kamen es noch zu weiteren kleinen Protesten, doch die Stärke vom 17. Juni wurde nicht mehr erreicht.

Fazit ca 6.000 Verhaftungen durch Polizei, MfS und Sowjetarmee.

Am 17. Juni und den Tagen danach wurden 34 Demonstranten und Zuschauer von Volkspolizisten und sowjetischen Soldaten erschossen oder verloren ihr Leben an den Folgen von Schussverletzungen.

„Der Generalstaatsanwalt der DDR, Ernst Melsheimer, legte am 5. März 1954 einen an Hilde Benjamin, Ministerin für Justiz, verfassten Bericht über „die Aburteilung der Provokateure des Putsches vom 17.6.1953“ vor, der für den Zeitraum bis Ende Januar 1954 folgende Urteile über insgesamt

1.526 Angeklagte, wie folgt, aufschlüsselte:

2 Angeklagte wurden zum Tode verurteilt: (Erna Dorn, Ernst Jennrich)

3 Angeklagte erhielten eine lebenslängliche Zuchthausstrafe: Lothar Markwirth (Bezirksgericht Dresden), Gerhard Römer (Bezirksgericht Magdeburg) und Kurt Unbehauen (Bezirksgericht Gera)

13 Angeklagte, darunter die Dresdner Wilhelm Grothaus (1893–1966) und Fritz Saalfrank (1909–199?), wurden zu Zuchthausstrafen von 10 bis 15 Jahren verurteilt.

99 Angeklagte erhielten Zuchthausstrafen zwischen 5 und 10 Jahren.

824 Angeklagte bekamen Gefängnisstrafen von 1 bis 5 Jahren.

546 Angeklagte erhielten Gefängnisstrafen bis zu einem Jahr.

39 Angeklagte wurden freigesprochen.

Weitere 123 Strafverfahren waren Ende Januar 1954 noch nicht abgeschlossen, es ist jedoch zu vermuten, dass die DDR-Gerichte insgesamt etwa 1.600 Menschen im Zusammenhang mit dem Juni-Aufstand verurteilten.“

Quelle der Daten: Wikipedia

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