Gedanken…

In Gedenken an die toten, ermordeten, vergifteten oder auch einfach „nur“ weggesperrten Straßenhunde, an die Opfer der WM, die weggeräumt wurden wie Müll, damit die Straßen Russlands „sauber“ aussehen, wenn die Presse und die Fussballstars eintreffen.
Mein Beileid, an die vielen Hundekinder, die vergebens auf die Rückkehr ihrer Mutter warten.
Mein Beileid an die vielen Seelen, denen keine Wertschätzung zuteil wurde.
Schande über jene, die kein Herz haben, die WM könnt ihr gewinnen, verloren habt ihr trotzdem!!!!

By Saskia Lange Facebook

Ja, Text darf gerne kopiert und geteilt werden!

Quelle: Saskia Lange über Facebook

Streuner unter sich…

Letztens sah ich eine interessante Reportage über Strassenhunde in Moskau. Bis April auch noch in der Mediathek zu sehen, vielleicht mag jemand noch schauen.

By Pixabay

Die streunenden Hunde in Russland stehen möglicherweise vor einem Wendepunkt ihrer Evolution. In den Großstädten und am Rand der Taiga passen sie sich immer mehr dem Menschen an. Anderswo führen sie wieder ein Leben in Wildnis und vermischen sich mit Wölfen. Dieses Verhalten lässt sich als Beispiel dafür nehmen, dass sich Tiere auch heute noch den wandelnden Gegebenheiten anpassen.

Strassenhunde in Moskau

Wenn der Mensch verschwindet…

… was passiert dann mit der Welt?

Die Natur wird sich erholen, der Erde wird durchatmen und ergrünen und viele Tiere werden sich ihren Lebensraum zurückerobern.

So geschehen zum Beispiel in Tschernobyl. 30 Jahre nach der Katastrophe haben sich Adler, Wölfe, Elche und viele andere Tiere in der „Zone“ angesiedelt, welche in etwa so gross ist wie Luxemburg. Wo früher Menschen, Dreck und Beton das Bild beherrschten ist nun ein riesiges Naturparadies entstanden, wie es zuletzt in der Steinzeit vorkam.

Für die Menschen ein Unglück, für Natur und Tiere ein Segen. Vor dem Reaktorunfall am 26. April 1986 lebten in diesem Gebiet ca 100.000 Menschen, nun ist (und bleibt) diese Gegend unbewohnbar, bis auf einige wenige, die geblieben sind.

Wissenschaftler fanden bei bestehenden Populationen kaum negative Folgen auf Grund der Radioaktivität. Für Tiere ist die Strahlung weit weniger gefährlich, als die Anwesenheit der Menschen und eines Tages werden auch die letzten Spuren menschlicher Anwesenheit verschwunden sein… Die Natur holt sich zurück, was ihr gehört.

So hat auch diese Katastrophe einen positiven Nebeneffekt.

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Vor einigen Jahren sah ich zum Thema mal eine mehrteilige Reportage, wo in sehr schönen Bildern simuliert wurde, wie sich die Erde verändern würde, wäre der Mensch plötzlich verschwunden, angefangen am Tag 0 bis 200 Jahre später… es war faszinierend schön…

Abschließend zeige ich euch noch ein kleines Video der Geisterstadt Prypjat, wirklich etwas geisterhaft, all diese Betonruinen zwischen sattem Grün zu sehen.

Gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche.

Viele Russen stehen hinter dem Kreml

Umfrage in Russland

Viele Russen stehen hinter dem Kreml

Eine Befragung zeigt: Ein Großteil der russischen Bevölkerung unterstützt den Kurs ihres Präsidenten Wladimir Putin. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht sich von den Sanktionen des Westens nicht hart getroffen.

Stuttgart – Geschickte Propaganda könne Wunder wirken, glaubt der kremlkritische Politikwissenschaftler Dmitri Oreschkin und meinte die jüngsten Umfragen des Lewada-Zentrums, des letzten unabhängigen Meinungsforschungsinstituts in Russland. Die Demoskopen hatten der Nation Ende Juni – unmittelbar nach Verlängerung westlicher Sanktionen und russischer Gegen-Sanktionen wegen der Ukraine-Krise – den Puls gefühlt.

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Собака помогает хозяину-инвалиду

Zur Geschichte: Das Video stammt aus Russland, es gab eine Überschwemmung, mitten drin eine alte Frau im Rollstuhl.
Ein Auto nährt sich, die Leute wollen der Frau helfen, aber sie winkt ab. Sie braucht keine Hilfe. Warum? Na seht selbst 🙂

Ich staunte und fand das einfach toll.

Was sagt uns das?

Russian dogs are very intelligent :yes: Intelligenter als die Menschen im Auto, DIE hätten nämlich trotzdem mal stoppen können.

Meteoritenschauer in Russland

Die Bilder fand ich schon irgendwie gespenstisch, da denkt man doch an die Apokalypse…

Gegen 9.20 Uhr Ortszeit war der Meteorit am Himmel erschienen. Die mehr als eine Million Einwohner zählende Stadt Tscheljabinsk und die umliegende gleichnamige Region wurden von einem grellen Blitz und einer Druckwelle erschüttert.

Die Detonation war schon gewaltig, Fensterscheiben und Gegenstände flogen umher, ca 950 Menschen wurden dabei verletzt.

Der Meteorit soll mehrere Meter lang gewesen sein und ist in einer Höhe von 30-50 Kilometern verglüht, was wohl noch ein Glück war. Man kann sich vorstellen, was passiert, wenn dieses tonnenschwere Geschoss so auf die Erde brettert.

Einem Militärsprecher zufolge wurde am Ufer des Sees Tscherbakul ein sechs Meter großer Krater entdeckt.
Einen Zusammenhang mit dem Asteroiden 2012 DA14, der am Abend gegen 20.40 Uhr in nur 28.000 Kilometer Entfernung an der Erde vorbeigeflogen ist, verneinten mehrere Experten auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP.

Weihnachten Weltweit / Russland

Weihnachten in Russland

Anders als zum Beispiel in Deutschland feiert man Weihnachten in Russland nach dem Julianischen Kalender. Nach dieser Berechnung feiert man dieses Fest also am 7. Januar, was nach dem Gregorianischen Kalender, dem 25. Dezember entspricht. Auch den traditionellen Weihnachtsmann kennt man hier nicht, in Russland kommt Дед Мороз ( Ded Moros ), auch bekannt als Väterchen Frost begleitet von seiner Enkelin Snegurotschka (Schneeflöckchen) und einem Jungen Names Neujahr, in einer Troika (ein schön geschmückter Schlitten, der von drei prächtigen Pferden gezogen wird) und bringt den Kindern die Geschenke.

Erst seit 1992 wird Weihnachten in Russland wieder richtig gefeiert. Vor dem Fest gibt es eine Fastenzeit von 40 Tagen, diese endet am 7. Januar mit dem traditionellen Sochivo, einem Festmahl zum Heiligabend aus Weizen, Nüssen und Honig. Das „Heilige Mahl“ am Heiligen Abend, besteht aber aus zwölf Gerichten, für jeden Apostel Jesu eines, jedoch eher einfache Gerichte. Zuvor besucht man jedoch den Gottesdienst, der schon mal mehrere Stunden dauern kann.
Die Kinder sagen Gedichte auf und singen Lieder, junge Mädchen bekommen einen Spiegel, weil die Legende besagt, in ihm sähe man den zukünftigen Bräutigam erscheinen, wenn man bei Kerzenschein durch die Flamme hineinschaut. Auch Wahrsager und Kartenleger sind zur Weihnachtszeit sehr gefragt.
Überhaupt pflegt man ja in Russland noch viele alte Traditionen und auch Aberglauben.

Der Weihnachtsbaum (ёлка – jolka) wird Ende Dezember aufgestellt. In Russland feiert man Weihnachten etwas ausgebreiteter, nämlich offiziell bis zum 11. Januar, also den letzten Tag des Jahres nach dem russischen Kalender, gefeiert wird jedoch bis zum 19. Januar (die heilige Zeit).

Am 7. Januar beginnt das Fest „Swjatki“ – ein zwölftägiges Fest zu Ehren des geborenen Herrn, das mit dem Fest der Taufe des Herrn nach dem russisch-orthodoxen Kalender am 19. Januar (Dreikönigsfest) endet. Und hier wird auch geschlemmt, was die Vorratskammer hergibt.